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Ansprechpersonen für Hilfskräfte

Leitlinien guter Beschäftigungsbedingungen für das Personal an der Ruhr-Universität Bochum

Artikel 6
Beschäftigungsbedingungen studentischer Hilfskräfte
(1) Die Universität setzt studentische Hilfskräfte für Dienstleistungen in Forschung und Lehre und damit zusammenhängende Verwaltungstätigkeiten ein, die ihrer Art nach wissenschaftliche Dienstleistungen sind. Studentische Hilfskräfte wirken unterstützend bei der Zuarbeit für die Forschung sowie für Tätigkeiten aus dem Umfeld von Forschung und Lehre mit, beispielsweise durch die Unterstützung bei der Durchführung von Lehrveranstaltungen, Kolloquien, Tagungen, Übungen, Exkursionen und Fachpraktika,der Betreuung studentischer Arbeitsgruppen und der Auswahl und Zusammenstellung des Materials für Lehrveranstaltungen.
(2) Beschäftigungsoptionen für studentische Hilfskräfte sind in der Regel hochschulöffentlich bekannt zu geben.

Artikel 7
Beschäftigung wissenschaftlicher Hilfskräfte mit Bachelorabschluss (WHB)
(1) Die Tätigkeiten der wissenschaftlichen Hilfskräfte mit BA grenzen sich von denen wissenschaftlicher Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ab. Es handelt sich hierbei in der Regel um Tätigkeiten, die von HochschullehrerInnen und wissenschaftlichen MitarbeiterInnen vorgegeben, kontrolliert und verantwortet werden. Hierbei werden durchaus selbstständige Tätigkeiten erwartet bzw. verlangt, diese müssen sich aber in einem vorgegebenen Rahmen bewegen und letztlich von einem Dritten (s. o.) „abgenommen“ bzw. verantwortet werden. Es handelt sich also um „unterstützende“ Tätigkeiten.
(2) Die Beschäftigung als WHB (BA oder Äquivalent) ist möglich bis zu 19 Stunden pro Woche. In der Regel sollte die Beschäftigung 4 Stunden nicht unterschreiten.
(3) Die vertragliche Mindestlaufzeit sollte in der Regel sechs Monate nicht unterschreiten. Nach dem Masterabschluss kann kein weiterer WHB-Vertrag erfolgen.
(4) Der Einstellungsvertrag enthält einen Hinweis auf die Anrechnung von Verträgen ab einem Viertel der durchschnittlichen wöchentlichen Arbeitszeit auf die Beschäftigungszeit nach WissZeitVG.

Artikel 8
Beschäftigung wissenschaftlicher Hilfskräfte
(1) Die Tätigkeiten wissenschaftlicher Hilfskräfte mit Master/ Diplom grenzen sich von denen wissenschaftlicher Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ab. Es handelt sich hierbei in der Regel um Tätigkeiten, die von HochschullehrerInnen und wissenschaftlichen MitarbeiterInnen vorgegeben, kontrolliert und verantwortet werden. Hierbei werden durchaus selbstständige Tätigkeiten erwartet bzw. verlangt, diese müssen sich aber in einem vorgegebenen Rahmen bewegen und letztlich von einem Dritten (s. o.)„abgenommen“ bzw. verantwortet werden. Es handelt sich also um „unterstützende“ Tätigkeiten.
(2) In folgenden Fällen kann eine Beschäftigung als wissenschaftliche Hilfskraft erfolgen:
- bei Tutorentätigkeiten (diese sollten über das ganze Semester doppelt so viele
Stunden umfassen wie die Präsenzstunden für z. B. Vor-, Nachbereitung und Korrekturen);
- für den Übergang zwischen Studium und Arbeitsleben (auch in der Hochschule);
- als Fortführung bestehender Hilfskraftverträge (SHK/WHB), wenn sich das
Aufgabengebiet nicht grundsätzlich verändert hat;
- bei unterstützenden Tätigkeiten.
(3) In folgenden Fällen kann eine Beschäftigung als wissenschaftliche Hilfskraft nicht
erfolgen: bei Promovierten;
- wenn bereits ein Beschäftigungsverhältnis als wissenschaftliche Mitarbeiterin/wissenschaftlicher Mitarbeiter vorgelegen hat;
- wenn überwiegend Aufgaben in Technik und Verwaltung übernommen werden sollen;
- wenn die Einstellung zum Zwecke der Promotion vorgenommen werden soll.
- Stipendiatinnen und Stipendiaten werden in der Regel als Wissenschaftliche MitarbeiterInnen aufgestockt. Dies gilt nur für Aufstockungen nach Inkrafttreten dieser DV.

Der Stundenumfang umfasst bis zu 9,5 Stunden. Die Mindestlaufzeit eines WHKVertrages beträgt in der Regel drei Monate. Insgesamt kann eine wissenschaftliche Hilfskraft zwei Jahre beschäftigt werden. Danach sollte sich ein Vertrag als wissenschaftliche Mitarbeiterin/wissenschaftlicher Mitarbeiter anschließen. In begründeten Ausnahmefällen kann von diesen Regelungen abgewichen werden.
(5) Die Tätigkeiten sollen, unter Berücksichtigung der Punkte unter 1 im Einstellungsantrag und in der Stellenausschreibung in der RUB-Stellenbörse aussagekräftig und nachvollziehbar beschrieben werden.
(6) WHK dürfen zusätzlich zu ihrem WHK-Vertrag Lehraufträge erhalten - der Vertragsumfang als WHK wird deswegen nicht reduziert.

Ansprechpartnerin - Buchstaben A-L

Brigitte Schmitt
Telefon: 0234/32-29637
Fax: 0234/32- 14802
Raum: Universitätsstraße 105, 1/17

brigitte.schmitt@uv.rub.de

Ansprechpartner - Buchstaben M-Z

Heiko Broska
Telefon: 0234/32-29116
Fax: 0234/32- 14802
Raum: Universitätsstraße 105, 1/17

heiko.broska@uv.rub.de

Richtlinien / Dienstvereinbarungen


Die entsprechenden Formulare, Dokumente und Anträge finden Sie in der Navigation unter Formulare / Dokumente Tarifpersonal.


Hilfskraftsätze
Sätze der RUB bis 31.03.2016 Sätze der RUB ab 01.04.2016
WHK Euro 15,60 Euro 16,20
WHB Euro 11,80 Euro 12,20
SHK Euro 10,10 Euro 10,50

Arbeitgeberkosten