Arbeitsmedizinische Erfassung
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Arbeitsmedizinische Erfassung

Die arbeitsmedizinische Vorsorge ist aufgrund der Arbeitsmedizinischen Vorsorgeverordnung ArbMedVV erforderlich (Pflichtvorsorge) oder anzubieten (Angebotsvorsorge):

1. wenn beim Umgang mit den im Anhang Teil 1 der ArbMedVV aufgeführten Gefahrstoffen der Arbeitsplatzgrenzwert überschritten ist oder es sich um einen krebserregenden, erbgutverändernden (Kategorie 1 oder 2) oder hautresorptiven Stoff handelt (Pflichtvorsorge) bzw., wenn eine Exposition nicht ausgeschlossen wird (Angebotsvorsorge). Dieses ist nach §18 Gefahrstoffverordnung zu ermitteln. Bei Laborarbeiten kann davon ausgegangen werden, dass keine Untersuchungspflicht besteht, wenn mit den im Labor üblichen Stoffmengen entsprechend der "Technische Richtlinie TRGS 526" umgegangen wird. Hier wird eine arbeitsmedizinische Vorsorge (G100) angeboten.
2. Bei den im Anhang Teile 2 bis 4 der ArbMedVV aufgeführten Tätigkeiten (z.B. Arbeiten mit Infektionsgefährdungen, Arbeiten im Lärmbereich), wenn die dort aufgeführten Auswahlkriterien erfüllt sind.

Die arbeitsmedizinische Pflichtvorsorge ist durchzuführen:

* vor Aufnahme der Tätigkeit, für die eine arbeitsmedizinische Vorsorge notwendig ist.
* während der Tätigkeit in bestimmten Zeitabständen.

Quelle: Stabstelle Arbeitsmedizin



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Sabine Kleine
Telefon: 0234/32- 26807
Fax: 0234/32- 14802
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