Stellenbesetzungsverfahren

Stellenbesetzungsverfahren und Berufungsverfahren sind ein zentrales Instrument zur Förderung der Geschlechtergerechtigkeit. Die RUB hat sich verpflichtet, den Anteil von Frauen in Spitzenpositionen sowohl in der Wissenschaft als auch in Technik und Verwaltung zu erhöhen. Schon bei der Stellenausschreibung gilt es darauf zu achten, die weibliche und männliche Form zu verwenden, zudem sollten alle Stellen mit Vorgesetzten- oder Leitungsfunktion die Möglichkeit zur Teilzeitbeschäftigung offen halten. In Bereichen, in denen Frauen unterrepräsentiert sind, sind Stellen hochschulöffentlich auszuschreiben. Die Auswahlkommission muss geschlechterparitätisch besetzt sein.

Was sollte ich als Gleichstellungsbeauftragte beachten?

Im gesamten Stellenbesetzungsverfahren sind Sie als Gleichstellungsbeauftragte zu informieren und/oder zu beteiligen. Sollten Sie nicht beteiligt worden sein, kann das Verfahren unterbrochen werden, bis Ihre Beteiligung nachgeholt wurde. Zudem können Sie Widerspruch einlegen gegenüber Entscheidungen, die Sie als unvereinbar mit dem LGG einschätzen. Alle Informationen zu Berufungsverfahren entnehmen Sie bitte dem „Leitfaden zur gendergerechten Ausgestaltung von universitäreren Berufungsverfahren“.

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