Vorlesung |Modul V |M 3| 020060

 

Prof. Dr. Joachim Wiemeyer

 

Sprechstunde im Semester: dienstags 12-13 Uhr
GA 7/135 | Tel.: 32-22615

 

Überblick über die Christliche Gesellschaftslehre

Zeit: Di 8.30 - 10 Uhr
Raum: HGA 20
Beginn: 05.04.2011
VSPL- Anmeldung: 14.04.2011
Das Fach Christliche Gesellschaftslehre beschäftigt sich mit den Wertvorstellungen, mit denen Christen die grundlegenden Institutionen des gesellschaftlichen Lebens gestalten sollen. Ausgangspunkte christlicher Weltverantwortung sind das christliche Menschenbild sowie die grundlegenden biblischen Optionen. Diese sind u. a. eine Option für Frieden und Gewaltlosigkeit, die Bewahrung der Schöpfung, für Recht und Gerechtigkeit, für Freiheit und Befreiung sowie eine vorrangige Option für die Armen. Zentrale sozialethische Themenfelder werden in der Lehrveranstaltung anhand dieser Optionen behandelt. Außerdem wird kurz auf die Geschichte der kirchlichen Sozialverkündigung und der Christlich-sozialen Bewegung eingegangen. Durch regelmäßige Teilnahme kann 1 CP, durch eine mündliche Prüfung bzw. eine Klausur können 2 weitere CP erworben werden.

Literaturverzeichnis:

  • Bundesverband der KAB (Hg.), Texte zur Katholischen Soziallehre, 8. Aufl. Bornheim 1992.
  • Arno Anzenbacher, Christliche Sozialethik, Paderborn 1998.
  • Reinhard Marx/ Helge Wulsdorf, Christliche Sozialethik, Paderborn 2002.
  • Franz Furger/ Andreas Lienkamp/ Karl Wilhelm Dahm, Einführung in die Sozialethik, Münster 1996.
  • Franz Furger/ Andreas Lienkamp/ Karl Wilhelm Dahm, Einführung in die Sozialethik, Münster 1996.
  • Joachim Wiemeyer, Von der "natürlichen Ordnung" zur gesellschaftlichen Dynamik, in: Reinhard Göllner (Hg.), "Es ist so schwer, den falschen Weg zu meiden". Bilanz und Perspektiven der theologischen Disziplinen, Münster 2004, S. 133-152.
  • Benedikt XVI., Enzyklika Caritas in Veritate, Hrs. v. Sekretariat der Deutschen Bischofskonferenz, Bonn 2009. (unter: http://www.dbk.de/fileadmin/redaktion/veroeffentlichungen/verlautbarungen/VE_186.pdf)

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Vorlesung | Modul VII | Mag. Theologiae M21 | Diplom | kirchl. Abschluss | Optionalbereich | 020059

 

Prof. Dr. Joachim Wiemeyer

 

Sprechstunde im Semester: dienstags 12-13 Uhr
GA 7/135 | Tel.: 32-22615

 

Internationale Ordnung

Zeit: Mo 16 - 18 Uhr
Raum: GABF 04/714
Beginn: 04.04.2011
VSPL- Anmeldung: 28.03.2011
Ethische Herausforderungen liegen in der Gegenwart zunehmend im überstaatlichen Bereich. Dies gilt zunächst für das klassische Thema von Krieg und Frieden, weil in der Gegenwart darüber diskutiert wird, ob bewaffnete Mittel eingesetzt werden dürfen, um Menschenrechte zu sichern und funktionsfähige Staaten mit Demokratie und Menschenrechten von Hilfe von außen aufzubauen (Nation-Building). Aus globaler Ebene gesehen stellt die EU ein einzigartiges Gebilde der friedlichen Kooperation von Staaten dar. Es ist daher die Frage zu stellen, ob ein solches Modell auch anderen Weltregionen zu empfehlen ist oder ob die inhärenten Probleme davon eher abraten. In der Vorlesung geht es zunächst um die Entwicklung der kirchlichen Lehre über Krieg und Frieden. Dann werden generelle ethische Vorstellungen über die Prinzipien einer gerechten Weltordnung behandelt und aus normativer Sicht weltweite Institutionen (UNO, Weltstrafgerichtshof) bewertet. Die Veranstaltung wird mit dem Proseminar Entwicklungspolitik zusammen für den Optionalbereich angeboten.

 

Literaturverzeichnis:

  • Gerhard Beestermöller, Krieg gegen den Irak - Rückkehr in die Anarchie der Staatenwelt, Stuttgart 2002.
  • Thomas Hoppe, Menschenrechte im Spannungsfeld von Freiheit, Gleichheit und Solidarität, Stuttgart 2002.
  • Werner Weidenfeld (Hrsg.), Europa-Handbuch, 2. Aufl. Bonn 2002.
  • Joachim Wiemeyer, Europäische Union und weltwirtschaftliche Gerechtigkeit, Münster 1998.

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Hauptseminar | Modul V, VII | Mag. Theologiae | Diplom | kirchl. Abschluss | 020057

 

Prof. Dr. Joachim Wiemeyer

 

Sprechstunde im Semester: dienstags 12-13 Uhr
GA 7/135 | Tel.: 32-22615

 

Ethische Probleme der Einwanderungsgesellschaft

Zeit: Di 14 - 16 Uhr
Raum: GA 6/131
Beginn: 05.04.2011
VSPL- Anmeldung: 14.04.2011
In deutschen Großstädten haben Kinder heute schon zu rd. 30% einen "Migrationshintergrund". In manchen Großstädten (Hamburg) sind auch 30% der Katholiken Ausländer. Dieser Anteil kann sich in den nächsten Jahren noch deutlich erhöhen. Insgesamt sind mehr als 20% der Bewohner Deutschland nicht auf deutschem Territorium geboren. Dies zeigt, dass Migration ein wesentliches Kennzeichen der deutschen Gesellschaft ist. Die mit der Migration verbundenen Herausforderungen haben die deutsche Öffentlichkeit im letzten Jahr besonders stark bewegt. Dabei geht es zum einen um Probleme der Migranten sich in diese deutsche Gesellschaft durch Erwerb der deutschen Sprache, der Achtung der Rechtsordnung, die eigenständige Sicherung durch Arbeit, der Nutzung des deutschen Bildungswesens und seiner Möglichkeiten zu integrieren, andererseits auch die unzureichende Bereitschaft der alteingesessenen Bevölkerung Menschen fremder Kultur, fremder Religion, anderer Hautfarbe etc. zu akzeptieren. In dem Seminar werden zunächst die verschiedenen Migrantengruppen (Aussiedler, Asylbewerber, Arbeitsmigranten, Illegale) näher betrachtet. Es werden ethische Überlegungen zum Umgang mit Fremden angestellt und ausgewählte Fragen der Integration (Erwerb der Staatsbürgerschaft, Chancen im Bildungswesen und im Arbeitsmarktmarkt) behandelt. Die Beiträge der Kirche für die Integration (Caritas, Ausländerseelsorge) werden angesprochen. Außerdem wird die Zukunftsperspektive einer gezielten Migrationspolitik thematisiert. Das Hauptseminar ist für den Studiengang Magister Theologiae geöffnet.

Literaturverzeichnis:

  • Seyla Benhabib, Die Rechte der Anderen. Ausländer, Migranten, Bürger, Bonn 2009.
  • Albert –Peter Rethmann, Asyl und Migration. Ethik für eine neue Politik in Deutschland, Münster 1996.
  • Andreas Fisch, Menschen in aufenthaltsrechtlicher Illegalität. Reformvorschläge und Folgenabwägungen aus sozialethischer Perspektive: Mit einem Vorwort von Kardinal Sterzinsky in: Karl Gabriel (Hrsg): Schriften des Instituts für Christliche Sozialwissenschaften der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster, Band 56, Berlin 2007.
  • Marianne Heimbach-Steins, Migration und Zugehörigkeit. Sozialethische Perspektiven. in: Jahrbuch für Christliche Sozialwissenschaften, Band 51 (2010).

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Proseminar | Optionalbereich | 020058

 

Prof. Dr. Joachim Wiemeyer

Sprechstunde im Semester: dienstags 12-13 Uhr

GA 7/135 | Tel.: 32-22615

 

Agnes Wrazidlo

Sprechstunde im Semester: n. V.
GA 7/133 | Tel.: 32-22613

 

Entwicklungspolitik

Zeit: Mo 14 - 16 Uhr
Raum: GA 6/131
Beginn: 04.04.2011
VSPL- Anmeldung: 28.03.2011
Im Jahr 2000 hatten sich anläßlich der Jahrtausendwende fast alle Staats- bzw. Regierungschefs der Erde auf einem UN-Gipfel auf zentrale Millenniumsziele verständigt. Die Staatengemeinschaft wollte bis 2015 die weltweite Armut halbieren, Kinder- und Müttersterblichkeit senken, den Analphabetismus bekämpfen etc. Diese Ziele dürften bis 2015 trotz großer Erfolge in China und einigen anderen Ländern nicht erreicht werden. In dem Proseminar geht es zunächst um normative Begründungen von Entwicklungshilfe aus philosophischer und theologischer Sicht. Dann werden Zentralbereiche der Entwicklungsländer behandelt. Abschließend geht es um Grenzen und Möglichkeiten verschiedener Formen von Entwicklungszusammenarbeit. Die Veranstaltung wird mit dem Proseminar Entwicklungspolitik zusammen für den Optionalbereich angeboten.

Literaturverzeichnis:

  • Markus A. Weingardt, Religion macht Frieden. Das Friedenspotenzial von Religionen in politischen Gewaltkonflikten.
  • Gerd Hankel, Die UNO. Idee und Wirklichkeit, Bonn 2010.
  • Henning Hahn, Globale Gerechtigkeit. Eine philosophische Einführung. Frankfurt a.M. 2009.

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Examenskolloquium | 020056

 

Prof. Dr. Joachim Wiemeyer

Sprechstunde im Semester: dienstags 12-13 Uhr
GA 7/135 | Tel.: 32-22615

 

Kolloquium für Examenskanditatinnen und -kandidaten

Zeit: n. V. Uhr
Raum: GA 7/135
Beginn: n. V.

 

Das Kolloquium dient der Vorbereitung auf die Teilprüfung im Fach "Christliche Gesellschaftslehre" am Ende des Sommersemesters 2011. Zeit, Termine und Beginn werden in Absprache mit den Examenskandidatinnen und -kandidaten festgelegt.

Bitte nehmen Sie diesbezüglich Kontakt zu Herrn Prof. Dr. Joachim Wiemeyer auf.

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Doktorandenkolloquium | 020061

 

Prof. Dr. Joachim Wiemeyer

Sprechstunde im Semester: dienstags 12-13 Uhr
GA 7/135 | Tel.: 32-22615

 

Kolloquium für Doktorandinnen und Doktoranden

 

Zeit: 1 Std. n. V.
Raum: n. V.
Beginn: n. V.
Im Doktorandenkolloquium werden die Promotionsvorhaben vorgestellt und diskutiert. Die Termine werden mit den Doktoranden abgestimmt.

Bitte nehmen Sie diesbezüglich Kontakt zu Herrn Prof. Dr. Joachim Wiemeyer auf.

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