Vorlesung |Modul V |M 3| 020070

 

Dr. Stefan Nacke

 

Sprechstunde im Semester: n. V.
GA 7/135 | Tel.: 32-22613

 

Überblick über die christliche Gesellschaftslehe

Zeit: Mo 14-16 Uhr
Raum: HGA 20
Beginn: 24.04.2017
VSPL- Anmeldung: 28.07.2017

 

Das Fach Christliche Gesellschaftslehre beschäftigt sich mit den Wertvorstellungen, mit denen Christen die grundlegenden Institutionen und Strukturen des gesellschaftlichen Lebens gestalten sollen. Ausgangspunkte christlicher Weltverantwortung sind das christliche Menschenbild sowie die grundlegenden biblischen Optionen. Diese sind u. a. eine Option für Frieden und Gewaltlosigkeit, für die Bewahrung der Schöpfung, für Recht und Gerechtigkeit, für Freiheit und Befreiung sowie eine vorrangige Option für die Armen. Zentrale sozialethische Themenfelder werden in der Lehrveranstaltung anhand dieser Optionen behandelt. Außerdem wird kurz auf die Geschichte der kirchlichen Sozialverkündigung und der christlich-sozialen Bewegung eingegangen.
Es wird ein begleitender Blackboard-Kurs zur Veranstaltung angeboten.
Für den Studiengang Magister Theologiae ist die 1. Semesterhälfte der Vorlesung für das Modul M3, Einführung in die Theologie aus systematischer Sicht relevant.

Literaturverzeichnis:

  • Arno Anzenbacher, Christliche Sozialethik, Paderborn 1998.
  • Bundesverband der KAB (Hg.), Texte zur Katholischen Soziallehre, 9. Aufl. Bornheim 1997.
  • Franziskus, Evangelii Gaudium, Bonn 2013.
  • Franziskus, Laudato Si 2015, Bonn 2015.
  • Franz Furger/ Andreas Lienkamp/ Karl Wilhelm Dahm, Einführung in die Sozialethik, Münster 1996.
  • Marianne Heimbach-Steins (Hg.), Christliche Sozialethik, Ein Lehrbuch, 2. Bände, Regensburg 2004/ 5.
  • Reinhard Marx/ Helge Wulsdorf, Christliche Sozialethik, Paderborn 2002.
  • Joachim Wiemeyer, Keine Freiheit ohne Gerechtigkeit, Christliche Sozialethik angesichts globaler Herausforderungen Freiburg 2015.
  • Günter Wilhelms, Christliche Sozialethik, Paderborn 2010.

 

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Hauptseminar | BA V und VIi | Hauptseminar MAg. Theologiae Außermodulär | 020071

 

Dr. Stefan Nacke

 

Sprechstunde im Semester: dienstags 12-13 Uhr
GA 7/135 | Tel.: 32-22615

 

Familienpolitik

 

Zeit: Mo 16 - 18 Uhr
Raum: GA 6/134
Beginn: 24.04.2017
VSPL- Anmeldung: 23.04.2017

 

Familienpolitik hat im vergangenen Jahrzehnt Konjunktur bekommen. Eine Reihe familienpolitischer Instrumente wurden etabliert und ein neues Bewusstsein für den "demographischen Wandel" gewonnen. Dennoch ist "Familie" gesellschaftspolitisch - wie auch innerkirchlich - ein andauernder Streitfall und Anlass für ideologische Auseinandersetzungen. Mit dem nachsynodalen Schreiben Amors Laetitia hat Papst Franziskus den innerkirchlichen Diskurs um eine angemessene Familienpastoral neu bestimmt. Mit ihren Familienbildungsstätten, den Kitas in kirchlicher Trägerschaft, des Caritas-Beratungsstrukturen, den katholischen Schulen sowie den Angeboten von Gemeinden und Verbänden ist die katholische Kirche der große Leistungsträger im Feld der Familie (nicht nur für Katholiken). Wie sind die politischen Rahmenbedingungen weiter zu entwickeln, damit Familienleben gelingen kann? Welche Positionen lassen sich aus sozialethischer Perspektive zu den familienpolitischen Werten Kindeswohl, Wahlfreiheit und Humanvermögen entwickeln?
 

Literaturverzeichnis:

  • Bertram, Hans/Deuflhard, Caroline, Die überforderte Generation. Arbeit und Familie in der Wissensgesellschaft, Opladen 2015
  • Schneider, Norbert F./Diabaté, Sabine/Ruckduschel, Kerstin (Hg.), Familienleitbilder in Deutschland. Kulturelle Vorstellungen zu Partnerschaft, Elternschaft und Familienleben, Opladen 2015
  • Franziskus, Amors Laetitia, Rom 2016
  • Die Präsidentin des Landtags Nordrhein-Westfalen (Hg.), Zukunft der Familienpolitik in Nordrhein-Westfalen (Landesdrucksache 16/14000), Landtag NRW 2016
  • Kaufmann, Franz-Xaver, Schrumpfende Gesellschaft. Vom Bevölkerungsrückgang und seinen Folgen, Frankfurt/M 2005
  • Kaufmann, Franz-Xaver, Zukunft der Familie im vereinten Deutschland. Gesellschaftliche und politische Bedingungen, München 1995
  • Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (Hg.), Familie zwischen Flexibilität und Verlässlichkeit. Perspektiven für eine lebenslaufbezogene Familienpolitik (Siebter Familienbericht/ Drucksache 16/1360)
  • Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (Hg.), Zeit für Familie. Familienzeitpolitik als Chance einer nachhaltigen Familienpolitik (Achter Familienbericht/Drucksache 17/9000)
  • Katholisches Büro NRW, Nachhaltig Landesfamilienpolitik stärken! Die familienpolitische Initiative der katholischen Kirche in Nordrhein-Westfalen 2017, Düsseldorf 2017

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