dezember no 517 04. dez. 2000
20. Todestag von John Lennon - Will die Verwaltung den gläsernen Studi?- Metrorapid
+EXTRA-BSZ No. 3 - Antirassistisches Zentrum eröffnet+
uni thema politik kultur vermischtes LiebeR LeserIn,
Editorial
Warum Rechtschreibung reaktionär ist...
(cs) Neulich erreichte die Redaktion ein anonymer Leserbrief. Auf einer herausgerissenen (!) Seite der letzten BSZ-Ausgabe hatte ein offenbar pädagosisch ambitionierter Leser (oder -in?) alle Rechtschreibfehler rot markiert und darüber und darunter übelste Beschimpfungen an unsere Adresse gekritzelt. Die BSZ-Redaktion erklärt dazu [mehr]
Warum Rechtschreibung reaktionär ist - ein Manifest der BSZ-Redaktion
Unsymp des Monats: In-Seminaren-auf-dem-Boden-sitzen
Will die Verwaltung den gläsernen Studi?
Chipkarten für alle und alle Daten für jeden, der sie haben will - dafür keinen Datenschutzbeauftragten
(cs) Der von der Universitätskommission für Lehre (UKL), einem Unterausschuß des Senats vorgelegte Entwurf für eine neue Einschreibeverordnung hat einen handfesten Streit zwischen dem AStA und der Univerwaltung verursacht. Grund dafür sind schwere Datenschutzbedenken der Studierendenvertretung, die sich vor allem auf den Plan der Verwaltung beziehen, in Zukunft alle Studierenden mit einer Chipkarte als Studiausweis auszustatten. Aufgrund der Regelungen dazu hat der AStA inzwischen die Landesdatenschutzbeauftragte eingeschaltet. Im Laufe des Skandals zeigte sich zudem, dass die Ruhr-Uni es offenbar seit Jahren versäumt hat, einen eigenen Datenschutzbeauftragten zu ernennen, obwohl das gesetzlich vorgeschrieben ist.[mehr]
Tierrechtsdemo vor Professorenhaus Scharfe Kritik am Vorgehen der Tierrechtsinitiative
(cs) Seit Jahren kritisiert die als militant geltende „Tierrechtsinitiative”, früher Tierrechtsinitiative an der RUB, die Tierversuche am biologischen Institut der Ruhr-Uni. Am 4. November griff sie zu einem bisher nur bei Größen der Naziszene angewandten Protestmittel und meldete eine Demonstration vor dem Privathaus des Neurobiologieprofessors Klaus-Peter Hoffmann in Sprockhövel an. Dieses Vorgehen hat heftige Kritik an der Tierrechtsinitiative sowohl an der Uni wie auch in den Medien ausgelöst. [mehr]
Für eine „neue“, konstruktive Tierrechtsbewegung
Der folgende Artikel wurde als Versuch geschrieben, die durch Ereignisse der nahen Vergangenheit stark aufgeheizte Tierrechtsdebatte zu depolarisieren, zu versachlichen und dem vorhandenen intellektuellen Potential eine neue argumentative Richtung zu geben. Der aufmerksame Leser mag in diesem Artikel Parallelen zu einem vor einiger Zeit von uns veröffentlichten Artikel (BSZ ???) erkennen. In der Tat wurde die dort vertretene Meinung weiter übernommen, ausgebaut und vertieft. Wir glauben, aufgrund des offensiven Auftretens der Tierrechtsinitiative in der letzten Zeit, bestehe einmal mehr die Notwendigkeit zu einer thematisch-orientierteren Diskussion. [mehr]
Sozialdemokratische Front gegen Studiengebühren bröckelt
Sachsen-Anhalt will Gebühren für Weiterbildung und Lernmittel
(cs) Die von der PDS tolerierte SPD-Regierung des Landes Sachsen-Anhalt plant einen ersten konkreten Schritt in Richtung Studiengebühren. Das Kultusministerium legte im September den Entwurf einer „Hochschulgebührenverordnung“ vor, nach der sämtliche Uniangebote, die nicht zum nach aktueller Gesetzeslage gebührenfreien Erststudium gehören, kostenpflichtig werden sollen. Außerdem sollen alle Studierenden ihre Lernmittel selbst bezahlen. [mehr]
Vom Bundespräsidenten geehrt - vom RCDS verklagt
Die Dauerklagen rechter Studenten treiben in den Zeiten der von oben geforderten Zivilcourage bizarre Blüten Über einen reichen Geldsegen freuen können sich die die Fachschaftsinitiative Medizin, der ReferentInenrat, das StudentInnenenparlament und die Fachschaften Geschichte und Sozialwissenschaft der Humboldt-Universität in Berlin. Das Geld kommt von der Robert-Bosch-Stiftung, die besagten Gruppen den mit 50 000 Mark dotierten »Förderpreis Humanitäre Hilfe für Mittel- und Osteuropa« verliehen hat. Wie die Kuratoren am Donnerstag bekanntgaben, soll mit dem vierten von 13 verliehenen Preisen das Engagement der Studierenden für Jugendarbeit in Sankt-Petersburger Gefängnissen geehrt und gefördert werden. Nach Informationen des Referentenrates der HU wurde der Förderpreis von Bundespräsident Johannes Rau im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung im November verliehen. Im Rahmen der Feier sollte das Projekt auch einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt werden. [mehr]
Leo Koflers Marxismus –Zwischen Ideologie und Kritik
uni thema politik kultur vermischtes John Lennon „Mit einem Bein in der Hölle
(eRe) ... mit dem anderen im Himmel.“ urteilten Zeitzeugen. „Ein Genie“ sagen alle, einige behaupten sogar „das größte Popgenie aller Zeiten.“ Auf jeden Fall aber eine widersprüchliche Persönlichkeit: einsamer Sohn, untreuer Ehemann, treusorgender Familienvater, Drogenabhängiger, Workaholic, Provokateur, Member of the British Empire (MBE), Amerikaner, Ikone. [mehr]
Paul McCartney
(eRe) Nicht hinter, sonder neben John Lennon: Paul McCartney. Zusammen waren sie das größte Songschreiberduo, doch heute, durch den Schleier der Zeit und nach dem Tod John Lennons, behaupten einige, dass das wahre Genie John Lennon war und Paul nur der brave Hübsche. Dieses Buch beweist, daß Paul McCartney mehr war und immer noch ist, und das er sich niemals in John´s (zugegeben sehr großem) Schatten verstecken mußte. [mehr]
Anthology, Beatles Anthology
(eRe) Die Beatles über die Beatles, oder was Paul, John, George und Ringo über die Fab Four zu sagen haben: 30 Jahre nach ihrer Trennung erzählen die Beatles selber was passiert ist und räumen mit Gerüchten aller Art auf. Johns Beitrag zum Buch ist eine Zusammenstellung aus allem, was er in den Medien gesagt hat, bei den drei verbleibenden Beatles ist auch neueres dabei. Offen und ehrlich erzählen vier Popgrößen aus ihrem Leben. Bekanntes, Unbekanntes, Öffentliches und Privates, die Beatles ungeschminkt. [mehr]
The Beatles - Chronologie
Napster schluckt Bertelsmann - warum es im Internet nichts umsonst gibt
(dek) Und nichts heißt in diesem Fall auch wirklich nichts. Die Filesharing-Programme nicht, die „kostenlosen“ e-mail Addressen nicht, praktisch keine der etablierteren Seiten oder Portale. Dass sich die Vorstellung, im Internet gäbe es kostenlose Angebote bzw. die reinen Zugangskosten (Computer und Gebühren) seien der einzige zu zahlende Preis ist leider nur das Ergebnis einer sehr umfangreichen und vielschichtigen (ungesteuerten) Kampagne, die sich wohl nur mit dem Begriff „Werbung“ beschreiben lässt. [mehr]
Sag mir was du hörst und ich sag dir wer du bist
Ein griesgrämiger Blick auf Popkultur in den 90er Jahren
Pop in den 90ern, das ist so eine Geschichte für sich. Auf den ersten Blick scheint es so, dass die jammernden Nostalgiker recht haben, die das Verschwinden handfester Subkulturen bedauern und alles von der feuchten, totalitären Krake des Marktes aufgesaugt sehen. [mehr]
„Alle Kultur ist Müll“
Die landläufige Meinung, Kultur habe allgemein gegenüber den Unannehmlichkeiten früherer Tage an Bedeutung gewonnen, trügt darüber, daß Arbeits- und Erlebnisgesellschaft im Grunde eine sind: Die Produktion der Kulturwaren ist Produktion wie jede andere und deren Konsumtion für die Betroffenen bloß die Verlängerung des Produktionsprozesses in die Muße hinein. Kultur, wie wir sie kennen, hat denn auch weniger mit Spontaneität als mit Entspannung auf Widerruf, einer als Freiheit kostümierten Maßregelung der losgelassenen Individuen zu tun. Sie tritt als autoritäre Instanz auf den Plan, wenn die Arbeit für ein paar Stunden ausgesetzt wird. [mehr]
Hamlet im MZ, 17. u. 18. November
Das hat schon Spaß gemacht. "Hamlet" im MZ, unter der Regie von Pamela Copei und Sebastian B. Voß, ja, das hat Spaß gemacht. Auch die anschließende Party war nicht schlecht, und die letzte Musiknummer mit Lou Reeds "Just a perfect day" sooo schön, aber ich will der Reihe nach erzählen. [mehr]
Faust als Oper
Faust! Wer kennt sie nicht, diese tiefschichtige Tragödie von Johann Wolfgang von Goethe. Fast jeder von uns wird den Stoff zwangsläufig während seiner Schullaufbahn behandelt haben- aber habt Ihr Euch wirklich damit auseinandergesetzt? Oder war es nur eine öde, altmodische und schwer verständliche Pflichtlektüre? Und wie lang ist das nun schon her? [mehr]
uni thema politik kultur vermischtes Schweben (zwischen Dortmund und Düsseldorf)
Der Metrorapid - Clements Traum von der Magnetschwebebahn an Rhein und Ruhr
(cs) Seit dem Scheitern der Magnetbahnstrecke zwischen Berlin und Hamburg im letzten Jahr suchen die beteiligten Unternehmen, darunter auch der Essener Industrieriese Thyssen-Krupp, nach einer neuen Referenzstrecke für den bisher ziemlich unverkäuflichen, aber teuer entwickelten Schwebezug Transrapid. Der als Industriefreund bekannte Ministerpräsident von NRW, Wolfgang Clement hatte daher vor einiger Zeit ins Gespräch gebracht, aus dem Fernverkehrsmittel Transrapid eine Edel-S-Bahn zu machen. Unter dem Titel “Metrorapid” geistert sie seitdem durch die verkehrspolitische Diskussion in Deutschland. [mehr]
Haben die denn kein Zuhause?
Regionale Neonaziszene aktiv - Aufmärsche in Köln und Dortmund geplant Aufmärsche, Nazipartys- Szenen aus dem Dortmunder Alltag
Nachdem sie bereits am 21.10. mit einem Großaufgebot an BeamtInnen die Durchführung eines Aufmarschs von Neonazis gewährleistet hatte (s. BSZ 516), und sich dabei besonders durch Brutalität gegen protestierende AntifaschistInnen hervorgetan hatte, hielt es die Dortmunder Polizei nicht für notwendig, gegen einen militant auftretenden Mob Neonazis vorzugehen, der nur vier Tage danach versuchte, ein linkes Zentrum zu stürmen. Was war geschehen? [mehr]
+++Neonazi-Demo in Köln angemeldet+++Bündnis „Köln stellt sich quer“ kündigt massive Proteste +++Aufmarsch soll verhindert werden+++
Nazis I: Prügel an der Markstraße - Nazis II:Die Prager Burschenschaft Arminia und das Arbeitsamt
Werbung für Rechte an der Uni Burschianzeigen im Vorlesungsverzeichnis und an der Mensa - Verwaltung sieht keine Handhabe
Im allgemeinen Vorlesungsverzeichnis der Ruhr-Uni ist eine Werbeanzeige der als rechtsextrem eingestuften Burschenschaft „Prager Arminia“ aufgetaucht. Zudem wirbt seit einigen Tagen die ebenfalls im rechtsradikalen Umfeld situierte Verbindung „Ubia Brunsviga“ auf einem Großplakat an der Außenwand des Audimax. [mehr]
Neues altes Deutschland
(jas) „...die Partei, die Partei, die hat immer Recht.“, warum also dem PDS-Bundesgeschäftsführer Dietmar Bartsch widersprechen, wenn er erklärt, „die Linke darf die Nation nicht ignorieren, sondern muss um sie kämpfen.“, schön, warum eigentlich nicht. Insgeheim sind wir sie doch sowieso alle leid – diese ewige Diskussion um den Begriff der Nation, um die Frage des Verhältnisses zu Deutschland: gar keins, antinational, antideutsch, warum nicht einfach, sagen wir mal, „kritisch-patriotisch“? Denn Kritik hat man ja schon an dieser Republik, aber halt eine gewissermaßen ausdifferenzierte. Man liebt Deutschland und man haßt es, auch Deutschland hat schließlich seine schönen Seiten. [mehr]
Der Mörder ist immer der Gärtner, der Biedermann meistens der Brandstifter...
(mek)Im Jahre zwei nach Martin Walsers weitestgehend unwidersprochenen Rede anläßlich der Verleihung des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels plant die Stadt Halle an der Saale ihn mit dem Preis für „das unerschrockene Wort“ auszuzeichnen, der von 13 deutschen Luther-Städten vergeben wird. Die unerschrockenen Worte, für die er hier geehrt werden soll, trugen in den letzten Monaten entscheidend dazu bei, ein neues deutsches Selbstbewußtsein zu etablieren. [mehr]
Keine Interviews mehr für rechte Zeitungen
In den letzten Monaten gelang es der Wochenzeitung Junge Freiheit, einem Organ der extremen Rechten mehrfach, Interviews mit Demokraten an Land zu ziehen. Darunter auch die NRW-Landesvorsitzenden der Jugendabteilungen von SPD und CDU. [mehr]
Blamage für Bochumer Oberbürgermeister
Stüber verweigerte Veranstaltungen mit Auschwitz-Überlebender finanzielle Unterstützung
(cs) Während der Feierstunde zum Gedenken an die Schrecken der Reichsprogromnach am 9. November wurde der Eklat deutlich: Vor seiner Gedenkansprache sah sich der Bochumer Oberbürgermeister Ernst-Otto Stüber genötigt, eine Rechtfertigungsrede zu halten. Niemals habe er die finanzielle Unterstützung für die Reise der Auschwitzüberlebenden Orna Birnbach nach Bochum verweigern wollen. Was war geschehen? [mehr]
Scheiß Regierung
Neues aus dem Land der ersten Regierung mit Beteiligung der extremen Rechten in einem Nachfolgestaat des Nazireiches.
Dokumentation: Stiftung für Pressefreiheit im Iran gegründet
„Debatte über Kampf gegen Rechtsextremismus“
(dek) Diese Zitate stammen alle aus Agenturmeldungen der Rubrik „Debatte über Kampf gegen Rechtsextremismus“. Eines zeigt dieser kleine Ausschnitt der Meldungen ganz deutlich: Selbst wenn der Plan der Bundesregierung aufgeht und mit dem NPD-Verbot die Nazis verschwinden (zumindest aus den Nachrichtensendungen ausländischer Investoren), die ganzen zu diesem Zweck verschärften oder neu erlassenen Gesetze und Maßnahmen bleiben uns, wenn auch mit verändertem Zweck, erhalten. Wo es angebracht erschien hier also immer ein kurzer Kommentar, der ergänzen soll, was die Meldung selbst verschweigt oder nicht hergibt. [mehr]
uni thema politik kultur vermischtes
ALTE SYNAGOGE Essen - Lebendiges Gedenken
(eRe) Ein großer, alter Bau in der Essener Innenstadt, mit grüner Kuppel und schweren Türen. Viele Essener kennen ihn, wissen, das er einmal eine Synagoge war und das da jetzt irgendwie die Stadt drin hängt, aber kaum einer weiß, dass das, was sich hinter den Mauern abspielt noch viel interessanter ist als das, was mancher sich so ausmalt. [mehr]
proJ.E.K.T.E. Jugend Erfahrung Kultur Toleranz Entwicklung
(eRe) proJ.E.K.T.E. e.V ist ein Verein für interkulturellen Austausch. Die Mitglieder setzten sich für die Verständigung verschiedenere Kulturen und den Internationalen Austausch ein. 1999 wurde proJ.E.K.T.E. e.V von zurückkehrenden Austauschlern und ehemaligen Zivis im Ausland gegründet und seither ist das angestrebte Ziel, daß mehr Menschen die Möglichkeit bekommen, diese Erfahrungen mit anderen Kulturen zu sammeln. [mehr]
Mehr als nur die Tigerente
Janosch: Gastmahl auf Gomera
(eRe) Von einem Mann, der auf eine Insel ging, um dort eben nicht bis zu seinem Lebensende Post zu lesen: Janosch „Gastmahl auf Gomera“ ist Janoschs vielleicht persönlichstes Buch, der Roman seines Lebens. Doch es ist nicht irgendwie nur eine Biographie, denn Janosch mag keine Biographien. Er hält sie für dubiose Selbstbeweihräucherung, die wenig Erhellendes mit sich bringen können. [mehr]
Stell Dir vor:
Du lebst in dem Haushalt Deines Onkels und Deiner Tante, in dem du nicht willkommen bist, trägst die uralten Sachen deines Cousins auf und, deine Eltern sind bei einem Unfall ums Leben gekommen. [mehr]
Wie Katharina mal aus allen Wolken haute
Die Welt ist schlecht. Niemand weiß das besser als die Tagesschau-Redaktion, welche täglich die schlimmsten Nachrichten aus aller Welt für den geneigten Zuschauer vorsortiert, filtert und gebündelt über den Äther schickt. Am Ende dieser Kette sitzt dann die Sprecherin Katharina Wolkenhauer, deren Beruf es ist, all diese Widerwärtigkeiten in sich aufzunehmen, zu verdauen und dann in die heile Welt deuscher Wohnstuben. abzusondern. [mehr]
boSKop - das unbekannte Wesen?!?
boSKop ist das Kulturbureau des AkaFö. Vor 14 Jahren als Modellversuch gestartet, ist die bochumer Studentische Kulturoperative - so die klangvolle Langversion - zu einer festen institutionellen und nicht mehr wegzudenkenden Größe im studentisch-kulturellen Leben an der Ruhr-Universität geworden. [mehr]
uni thema politik kultur vermischtes Das Modell Schnupfnase ...oder die Geschichte eines hilfselfischen Organisators
„Was soll das heißen, der Weihnachtsmann ist krank??“ Gabrielus, seines Zeichens erster hilfselfischer Organisator der Geschenkdistribution, stapfte so heftig auf den mit Packpapier und Schleifenband übersäten Boden, dass man das Klingeln seiner glockenbehangenen Stiefel noch in der Rentierleuchtnasenfertigung drei Wolken weiter hören musste. Rentierleuchtnasen waren in diesem Jahr durch das „Rudolph the Rednosed Reindeer-Revival“ der Renner im Himmel wie auf Erden. Es gab sie in den Versionen Blinky, Morgenstern und Schnupfnase. [mehr]
Leserbrief zu bsz No. 515, 16. Oktober 2000
Nicht nur für ChipkarteninhaberInnen Der etwas andere Organspendeausweis
(jas) Sie sind InhaberIn des Chipcard-Studiausweises? Sie sind im allgemeinen leicht für derartige Plastikkarten zubegeistern? Zugegeben – einen datenspeichernden Chip suchen sie auf dieser Karte vergeblich, dafür erfüllt sie auch noch nach ihrem Tod den Zweck, anderen Menschen vertraulichste Informationen über sie mitzuteilen, bzw. nur dann. Ein Organspendeausweis? Nicht ganz. [mehr]
Fortsetzungsroman (once again...)