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Pressemappe als PDF, Pressefotos und Infos


Pressestimmen:


Ein Musik-Cocktail, der allen schmeckt

Das "Groove&Snoop-Quintett" bringt seine Zuhörer mächtig in Schwung
AM STEIN-EBERNBURG. Spätestens nach dem ersten Set des Groove & Snoop Quintetts kamen die ersten Fragen im Publikum auf, wann die fünf Vollblutmusiker aus dem Ruhrgebiet wieder an die Nahe kommen. Die spritzige Mischung aus Boogie, Blues (nicht schwermütig, sondern feinsinnig), Jazz-Elementen und tanzbarem Soul und Funk mischte das Publikum in der "Scheune" des Alt-Ebernburg gehörig auf.

"The Nightwatchman get the Blues" hatte Chnutz vom Hopfen die letzte Veranstaltung überschrieben, mit der er sein zehnjähriges Jubiläum als Nachtwächter von Ebernburg feierte. Dadurch ließ er aber auch einen Blick auf sein musikalisches Privatleben und auf ein "Relikt" aus alten Bochumer Studienzeiten zu.

Fernab von Cover-Versionen, oft eigenwillig und mit verblüffenden musikalischen Elementen interpretierte die Band prägnant und ohne Langatmigkeit Standards wie "You got the Move", frischte Songs von Ray Charles auf oder schrieb "Walking the Dog" der Rolling Stones in die Blues-Richtung um. Dabei brillierte "Groove" Ralf Weber nicht nur mit seinen impulsiven Akkorden auf weißen und schwarzen Tasten, sondern auch mit seiner absolut tonsicheren, variablen Stimme.

Mitreißend war der Sound von "Snoop" Werner Volkner auf der Harp. Der Mundharmonika entlockte er nicht nur melodiöse, sondern auch lautmalerische Töne. Aber auch die Rhythmusgruppe mit Klaus Kahnert (Gitarre), Till Brandt (Bass) und Bernd Oppel an den Drums gab dem Groove den letzten Schliff. Artistisch schnell oder genüsslich groovend brachten die Musik-Junkies ihr Publikum schnell zum Wippen, dabei bewegten sie sich beim Zwölf-Takt-Mix in der stilistischen Vielfalt zwischen New Orleans und Memphis, vermittelten Spielfreude, gepaart mit souveräner Beherrschung der Instrumente. Professionalität, Witz und ein Schuss spitzbübische Arrangements waren ein toller Konzert-Cocktail.

Mit eigenen Kompositionen wie "Hope you´re lucky" traf die Band ebenfalls den Geschmack der begeisterten Zuhörer oder ließ mit "Don´t let me be misunderstood" die Disco-Zeit der 70er Jahre wieder aufleben - nur eben etwas umgeschrieben. Beim noch älteren Titel "The Hoochie Coochie Man" testeten Gitarrist und Harp-Man durch Luftsprünge die Qualität des Bühnenbodens.

Natürlich kamen die fünf Musiker nicht ohne Zugabe von der Bühne: "It´s Summertime". Das Duo Weber/Volkner und die musikalischen Mitstreiter holten die Blues-Version von Gershwin in einer getragenen Interpretation wieder in den Jazz zurück.


Allgemeine Zeitung (Pfalz),
20.10.2009

Spritziger Boogie begeisterte bei Fränzer
 
Für Blues & Boogie sorgte am vergangenen Donnerstag das "Groove & Snoop Quintett". Die fünf quirligen Herren traten in Fränzers Stadtschänke bereits zum dritten Mal auf. Somit hatten sie sich bereits einen kleinen Fankreis in Werne erspielt. Zahlreiche Besucher wippten mkt, als die Musiker loslegten. Markenzeichen des "Groove & Snoop Quintetts" ist ihre Mischung aus traditionellen und modernen Klängen. (Foto)
 
Westfälischer Anzeiger, 29.09.2007

Jazzfans kriegten kein Ende
 
Werne - Wer aufgepasst hat, merkte vielleicht, dass sie beim letzten Mal noch als "Quartett" zu Gast waren. Doch auch zu fünft brachte das "Groove & Snoop Quintett" Fränzers Stadtschänke zum Kochen.
"Vom ersten Stück an ist das Publikum sofort mitgegangen" freute sich Sänger und Keyboarder Ralf Weber. Bei seinem vierten Besuch in der Stadtschänke verfügt er über einige Erfahrung mit den Werner Jazzfans und weiß: "Hier ist immer sofort Stimmung."
Das Lob gaben einige der begeisterten Zuschauer zurück an die Band, die ihrem Namen alle Ehre machte und den richtigen "Groove" brachte. Das Quintett zeigte eine vielseitige Mischung aus virtuos gespieltem Blues mit Einschlägen von Boogie, Funk und Soul. Außergewöhnliche Arrangements bekannter Stücke wechselten sich mit eigenen Kompositionen ab.
Gefühlvolle Blues-Harp
Im Vordergrund immer die gefühlvoll gespielte Blues-Harp von Werner Volkner, zu den mal mitreißend rhythmischen, mal ruhigen Klängen von Klaus Kahnerts Gitarre und Ralf Webers impulsivem Keyboardspiel. Für den richtigen Sound sorgten Till Brand am Bass und Bernd Oppel am Schlagzeug. Als am Ende die begeisterten Zuhörer die Band nicht gehen lassen wollten und nach der dritten Zugabe verlangten, verwiesen die durchgeschwitzten Musiker auf ihre CDs. - t-ja
Samstag, 29. September 2007, Quelle: Ruhr Nachrichten (Werne)

Feste Tradition
 
Die fünf Musik-Junkies des Groove & Snoop-Quintetts mixen einen 12-Takt-Cocktail, der aus dem Besten besteht, was die stilistische Vielfalt zwischen New Orleans und Memphis zu bieten hat. Seit der Gründung im September 1998 hat sich die Band mit einem abwechslungsreichen und unterhaltsamen Programm bei unzähligen Auftritten tief in die Herzen des Publikums gespielt.
Bochum Total ohne diese Herren ist wie Bier ohne Schaum: Geht, muss aber nicht. Kenneth, hol’ die großen Gläser raus!
 
Bochum total, 2007

Jazztage mit dem "Aha"-Effekt

Hildener Fans hörten viele Stunden lang Musik vom Feinsten. Künstler in City, Stadthalle und sogar im Parkhaus.
HILDEN. "Der Blues klingt einfach, ist aber schwer zu beherrschen und wer ihm einmal verfallen ist, kommt nicht mehr von ihm los." Die Besucherschar am Samstagnachmittag auf dem dicht gefüllten Ellen-Wiederhold-Platz war sichtbarer Beweis für diese verkürzt pointierte Bewertung des Kabarettisten und Schauspielers Heinz-Peter Lengkeit, denn mehrheitlich dominierten die eher mittleren und reiferen Generationen. Ein begeistert mitgehendes Publikum beim sonnenbeschienenen "Bluesy Afternoon" im Rahmen der 12. Hildener Jazztage.
Komödiant Lengkeit wartete mit einem skurrilen satirischen Parforceritt durch die Geschichte des Blues auf. Die Liebe des Publikums galt der musikalischen Umsetzung der "Story of Blues" durch das "Groove & Snoop Quintett" mit dem stimmgewaltigen Sänger Ralf Weber am Keyboard. Die um einen Bläsersatz verstärkte Band brillierte in allen Blues-Stilrichtungen, entfachte immer wieder hörbare "Aha"-Effekte und rhythmisches Mitklatschen bei den Fans.
NRZ 21.5.07


Groove & Snoop - 50jähriges Bühnenjubiläum
 
In diesem Jahr ist es soweit! Die Bochumer Bluesmusiker Ralf Weber und Werner Volkner feiern ihr jeweils 25-jähriges Bühnenjubiläum. Während Weber 1981 mit der "Bourbon Blues Band" seinen ersten offiziellen Auftritt absolvierte, stand Volkner im gleichen Jahr mit der Band "September" zum ersten Mal auf der Bühne.
Zwölf Jahre später gründeten sie gemeinsam das mittlerweile überregional erfolgreiche Bluesduo "Groove & Snoop", erweiterten es zum Quartett, produzierten mehrere CDs und basteln bereits an neuen Projekten. Mit den Kollegen Jochen Malmsheimer (der übrigens auch 1981 mit "Vatermörder" seinen ersten Auftritt absolvierte!), Heinz-Peter Lengkeit und verstärkt mit einem souveränen Bläsersatz stellten sie das Projekt "Story of Blues" für den WDR auf die Beine.
Am 29. sind sie aber in der bewährten Duo-Besetzung im Ratskeller. Blues & Boogie on the Rocks!

 
Die Rockpage, 2006

Bluesin´ With The Krauts, 17.3.2006, FZW, Dortmund
 
Das Groove & Snoop Quartett war nun angesagt. Weit und breit keine akustische oder elektrische Gitarre zu sehen. Dafür stand ganz vorne in der Mitte der Bühne ein Keyboard, an dem Groove McPearth Platz nahm. Schwarzes T-shirt mit der Aufschrift: Schöne Männer machen Musik. Auch gut.
Der Harper Bigfoot Snoop hatte einen ganzen Koffer voller Harps immer griffbereit neben sich auf einem Barhocker gelagert. Beobachtung am Rande: Keiner in der Band hatte eine Schirmmütze auf dem Kopf.
Und die vier hatten/haben den Groove. Die Speisekarte des Quartetts war wie ein Streifzug durch den Blues und man scheute sich auch nicht dem Publikum einen Disco-Hit um die Ohren zu hauen. “Don´t Let Me Be Misunderstood“, in einer sehr persönlichen, dann doch nicht so an Disco erinnernde Fassung, die gefallen konnte.
Mit geschickten, manchmal jazzig angehauchten Keyboards konnte Groove McPearth glänzen. Höchst abwechslungsreich sorgten die Vier für mächtig gute Stimmung. Bigfoot Snoop ist ein gestandener Meister seiner Harp-Kollektion und wurde bei jedem Solo von den Zuhörern mit Beifall bedacht. Ein Boogie durfte auch nicht fehlen, genauso wie bodenständiger Blues oder Anleihen beim Funk und Soul.
Bewundernswert auch, welche Sounds der Mann am Tieftöner durch die Tonabnehmer seines Instruments zaubert.
Ihren Stil bezeichnen sie selber mit “Blue Orleans Groove“. Groove McPearth freute sich den ganzen Abend schon auf einen Dr. John Song, in dem er seine Freiräume nutzte und (fast) keine Taste des Keyboards ausließ.
Eintrag ins (imaginäre) Blues-Tagebuch: Der Blues geht natürlich auch ohne Gitarre.

 
Rocktimes, 2006

Blues in Perfektion
 
- nichts anders verspricht das „Groove & Snoop Quartett“ seinen Zuhörern. Die vier Vollblut-Musiker sind in Deutschland längst eine Institution.
 
WDR Lokalzeit, 2005

groove & snoop quartett" und "carlos del junco"
 
ich war heute auf der 2. essener blues night. großartig, was die jungs da gefeiert haben war musikalisch einfach gut.
ich durfte das "groove & snoop quartett" und "carlos del junco" live erleben. die karte hat 18€ gekostet, aber jeder euro hat sich gelohnt.
ich habe einen entschluss gefasst. bei nächster gelegenheit kauf ich mir einen bass und dann werde ich blues-basser.

 
Bluesblog, 2005

Groove & Snoop-Quartett
Blues-Frühschoppen nennt sich das, was da heute in der Freilichtbühne abgeht. Das klingt a bisserl derb, nach Sturzbächen Bier und alten Männern. Isses aber nicht, denn schließlich spielt die hervorragende Bochumer Blues-Truppe Groove & Snoop Quartett. Das muss einfach gut werden. Prost.
TAZ, 2004

Bochumer Quartett begeistert Jazz-Publikum
 
"Als „Blue Orleans Groove“ bezeichnet das 11 „Groove & Snoop Quartett“ - seinen Musikstil mit impulsivem Blues und straightem Sound und begeisterte damit am Donnerstag beim Jazz bei Paul in der Stadtschänke das Werner Jazz-Publikum.
Für die Formation aus dem Ruhrgebiet war es wie ein kleines Jubiläumskonzert, denn genau vor 10 Jahren im Oktober 1993 hatte sich die Gruppe „Groove & Snoop gefunden. Bassist Berthold Basten (“Murky Booster“) kannte Schlagzeuger Bernd Oppel (“Chicken Skin Bernie“) und hatte über eine Kleinanzeige das andere Duo mit Pianist und Sänger Ralf Weber (“Groove Mc Pearth“) und Mundharmoniker-As Werner „Bigfoot Snoop“ Volkner gefunden. So entstand nach dem mathematischen Prinzip zwei plus zwei das „Groove & Snoop Quartett“.
Von ihrem Können konnten sich am Donnerstag auch die Jazzfans in Werne überzeugen. Rollende Boogieklänge mit schnellen Pianoeinlagen bis hin zu bodenständigem Blues mit einer überragenden Blues-Harp. Rund 40 Prozent eigene Stücke und sonst Werke von großen Namen wie Dr. John, John Mayall oder Muddy Waters gab es zu hören.
Das war nun der dritte Auftritt der Formation in Werne und beim nächsten Mal wollen die Vollblutmusiker auch ihre erste CD dabei haben. Basten:,, Werne hat einfach eine tolle Atmosphäre“
- Bild -
Das Groove & Snoop Quartett spielte am Donnerstag in der Stadtschänke und begeisterte das Werner Publikum."

 
RN Werne, 2003

Zum Blues gehörte nicht zwingend die Gitarre
 

Groove and Snoop Quartett“ lieferte beim Jazz bei Paul den überzeugenden Gegenbeweis. Clubatmosphäre gelobt
Wer denkt, dass für gute Bluesmusik zwangsläufig eine Gitarre benötigt wird, der irrt sich gewaltig. Die Band „Groove and Snoop Quartett“ stellte dies am Donnerstagabend in „Fränzer‘s Stadtschänke“ eindrucksvoll unter Beweis.
Ralf Weber (Piano, Orgel, Gesang), Berthold Basten (Kontrabass, Gesang), Werner Volkner (Harp) und Bernie Oppel (Schlagzeug) sorg ten nämlich auch ohne Gitarre für eine hervorragende Stimmung. Mit rhythmischer Musik aus einem Mix von Funk, Soul und Blues zogen sie das Publikum regelrecht in ihren Bann.
Horst Kraft, der Vorsitzende des Jazzclubs, lobte vor allem die „ausgefallenen Arrangements“ und machte damit einmal mehr deutlich, dass diese Gruppe nicht einfach nur schnöde Coverversionen herunterleierte, sondern einen richtig kraftvollen Sound präsentierte. Wahrscheinlich einer der Gründe, weshalb das Quartett nun schon zum dritten Mal in Werne spielen durfte.
Die Musiker überzeugten aber nicht nur durch ihren eigenen Stil, den sie selbst als „Blue Orleans Groove“ bezeichnen, auch ihre instrumentale Vielseitigkeit und die rauchige Stimme von Sänger Ralf Weber sorgten für Begeisterung. Da blieb der verdiente Applaus natürlich nicht aus.
Und während sich die Anwesenden positiv über die gute Leistung der Band äußerten, hatte Ralf Weber seinerseits noch etwas zu sagen: „In Werne zu spielen, ist für uns immer etwas Besonderes. Gerade bei Paul herrscht immer eine schöne Clubatmosphäre, da wir direkt vor dem Publikum spielen können.“


Westfälischer Anzeiger, Werne, 2003


Teuflisch gut: Groove & Snoop Quartett
 
Werne - Blues und Boogie mit den "alten" Freunden des Groove & Snoop Quartetts in Fränzers Schänke bietet der Jazzclub Werne am Donnerstag, 16. Oktober, - ab 20.30 Uhr.
Sie sind eine knappe Handvoll teuflisch guter Bluesmusiker - nicht nur für Freunde der schwarzweißen Tasten. Das Ruhrgebiets-Quartett beherrscht sein Metier von rollenden Boogieklängen mit pfeilschnellen Pianokunst-Einlagen bis hin zu bodenständigem Blues mit einer überragenden Blues-Harp. Die überall positiv besprochenen CDs "Metropol Voodoo" und "Wedding in the Mud" bergen überraschende Blues-Perlen mit modernen Arrangements. "Metropol Voodoo" war bereits in der ersten Auflage vergriffen. Die vier Musiker bringen neben fundierter Bühnen- und Studioerfahrung eine Menge Spaß am Spielen mit. Sie bewiesen dies auch bereits bei Fernsehauftritten - unter anderem WDR-Lokalzeit und WDR live im Movie Park Bottrop, in Jazzclubs und auf internationalen Jazz- und Bluesfestivals.
 
Eine sympathische Band mit bemerkenswerten Entertainer-Qualitäten. Das Quartett passt sich stets der Stimmung des Publikums an. Die langjährige Studio- und Live-Erfahrung der vier Musiker machen aus jedem Gig ein Erlebnis. Die Improvisationslust kennt dabei keine Grenzen, und solange sich das Quartett erinnern kann, gab es kaum einen Auftritt, der nach dem letzten Ton wirklich beendet war. Das Publikum weiß das seit langem zu schätzen und erwartet beim Groove & Snoop Quartett immer das Unerwartete. Das war auch der Grund für den Jazzclub, das Quartett in diesem Jahr wieder zu engagieren.
Die Besetzung: Ralf "Groove McPearth" Weber (Piano, Orgel), Berthold "Murky Booster" Basten (Kontrabass, E-Bass, Gesang), Werner "Bigfoot Snoop" Volkner (Harp, Gesang) und Bernd "Chicken Skin Bernie" Oppel (Schlagzeug).
 
Dienstag, 14. Oktober 2003  |  Quelle: Ruhr Nachrichten (Werne)

Mc Pearth und der Bigfoot

Die Geschichte des Blues ist alt wie die Sümpfe Louisianas, lang wie ein kalifornischer Highway und hat ähnlich viele Kapitel wie ein Alligator Schuppen. Dies ist eins davon. Dies ist die Geschichte von Groove Mc Pearth und Bigfoot Snoop. Oder vielmehr: die von Ralf "Groove" Weber und Werner "Snoop" Volkner, gemeinsam die erfolgreichsten Bochumer Blues-Musiker. Wahrscheinlich sogar aller Zeiten, denn obwohl traditionell eine Stadt ehrlicher Malocher, hat Bochum keine besondere Blues-Tradition. Bis zu jenem 17. März vor zehn Jahren, an dem Weber Volkner fragte, ob er ihn nicht bei einem Auftritt im Beckmanns Hof an der Mundharmonika begleiten könne. Nach anfänglichem Geziere ("Da waren alles Anzüge, und ich als Arbeiterjunge. . .na ja.") machte Volkner mit. Die Chemie stimmte auf Anhieb. "Groove und Snoop", die rechte und die linke Hand des Bochum-Blues, waren geboren.
Dabei sind die musikalischen Werdegänge der Zwei grundverschieden. Weber, seines Zeichens Pressesprecher des Bochumer Studentenwerks, begann schon mit fünf Jahren, erfreute sich als Knirps einer klassischen Klavierausbildung an diversen Lehranstalten. Früh spielte er in Bands, fing dann an, auch herausgeberisch tätig zu werden. Sein "Blueser Rundbrief" ist nach wie vor das Organ der regionalen Szene.
Volkner hingegen, Pumpenschlosser auf der Kokerei Prosper, ist der klassische Autodidakt, der lange Jahre "nur so" für sich Mucke machte: "Ich wollte eigentlich immer Gitarre spielen." Bis es ihn und seine Mundharmonika dann gründlich erwischte. Und das ausgerechnet beim Urlaub in New Orleans: Drei Wochen jammte er dort um den Jahreswechsel 1990 / 1991 in den Clubs der berühmten Bourbon Street und auf der Straße. Daher rührt auch die Kriegsbezeichnung "Bigfoot", denn mit Schuhgröße 47 lebte in New Orleans kein Musiker auf größerem Fuß als er. "Nach dem Urlaub war für mich die Sache klar", sagt "Snoop". Die Cajun-Einflüsse von damals ist er bis heute nicht los geworden. Wozu auch.
Und auch "Groove" hat viel vom New-Orleans-Stil mitbekommen, sein größtes Vorbild ist der dortige Piano-Gott "Dr.John". Gemeinsam ist beiden die Bewunderung für Frank Zappa. Den letzten öffentlichen Auftritt in Frankfurt haben sie live miterlebt, genauso die letzten Gigs von Albert "Ice Finger" Collins und Luther Allison: "Wir haben sie alle überlebt", erfreuen sie sich der Gnade der späten Geburt. Dann wurde ihnen das Wegsterben der Stars just, nachdem "Groove & Snoop" im Publikum saßen, denn doch zu unheimlich. Seitdem gehen sie nicht mehr zu den Konzerten ihrer absoluten Idole - Musiker sind eben abergläubisch.
In zehn Jahren sind "Groove & Snoop" gut 500 Mal miteinander aufgetreten. Darunter unvergessliche Engagements, etwa das in einem Irish Pub auf der Reeperbahn. Nächtelang machten sie Sessions mit der halben Belegschaft von "Cats", schliefen dazwischen auf dem blanken Parkett. "Da hab` ich dann gemerkt, dass ich zu alt dafür bin." Weber scheint allein von der Erinnerung daran Rheuma zu kriegen. Oder das Straßenfest in Neuwied, wo sie Instrumente und Technik in Schubkarren von einer zur nächsten Bühne transportieren mussten. Oder die Biker-Festivals, oder Bochum Total, oder. . .

Locker rangehen
Laune hat es immer gemacht. Reich ist - wie sich das für Blues-Musiker wohl auch gehört - keiner dabei geworden. "Snoop" winkt ab: "Ich will Spaß mit der Musik. Also locker rangehen." Sie könnten davon leben, dann müssten sie aber noch mehr auftreten als ohnehin: "Das ist wie Montage-Arbeit. Ich würde meine Familie gar nicht mehr sehen." Und diesen Blues will sich keiner antun.
Da machen sie lieber so weiter wie bisher, nach dem Motto: "Wenn die Leute anfangen, mit dem Fuß aufzuticken, dann hast Du sie." Und das klappt eigentlich immer, dank der sensationellen Erfolgsrezepte der beiden, die hier exklusiv verraten werden. Groove über Groove: "Ich bin kein klassischer Blues-Pianist." Snoop über Snoop: "Ich bin kein klassischer Blues-Harp-Spieler." Oh Yeah.

Peter van Dyk

- Bild -
"Groove&Snoop" live on stage: 28.3., Kulturkneipe "Hannes", Wattenscheid; 6.4., mit Koslowski und Moses W., Zeche; 17.5., mit dem "Groove&Snoop Quartett" im Kulturrat Gerthe.

Ruhr Nachrichten 15. März 2003


Musikfestival Bochum total

In Bochum geht's jetzt wieder total ab: Von Jazz bis Hardrock ist alles dabei bei der gigantischen Konzertparty Bochum Total, die vom 5. bis 8. Juli zum 16. Mail steigt. Mit dabei sind u.a. Oomph, Blind Passengers, De Vision, Mambo Kurt, China Lopez und das Groove & Snoop Quartett. Die Veranstalter rechnen mit mehr als 750.000 Besuchern. mit dabei sind wieder Viva Zwei und EinsLive Radio.
RVR, 2001


"Eine Band voller teuflisch guter Blues-Musiker!! Erstklassiges Boogie-Piano, überragende Bluesharp, eingespielte Rhythmusgruppe - die fernseherfahrenen Jungs sind mittlerweile ein fester Bestandteil der deutschen Bluesszene und ihr Groove eine Gefahr für alle Beine. Spätfolgen garantiert." Löwntal, Essen

„Das GROOVE & SNOOP quartett aus Bochum spielt völlig abgedrehte, spannende und faszinierende neue Versionen alter Blues Klassiker voller Witz und Charakter im tiefsten New Orleans Feeling. Ein absolutes Muß!!“ Blooze.de

"Ich habe die Erfahrung gemacht, daß amerikanische Bands es oft besser verstehen, eine richtige Show abzuziehen und den zum Saal kochen zu bringen, statt stur ihre Covers zu spielen. Umso erquickender, humorvolle Leute wie Hubert Dingenskirchen oder Herrn Weber('s Groove & Snoop Quartett) zu erleben." German Blues Board, 2000

"Ralf`'Groove McPearth' Weber's boSKop mit News, Terminen, und vielem mehr. Besonderes Lob gilt seinem persönlichem Einsatz für den Blues im Ruhrgebiet." blooze.de Preisträger 1999

„Das Groove and Snoop Quartett um Mr. Blueserrundbrief Ralf Weber ist sowieso über jeden Verdacht erhaben…“ Blooze.de

"...groovige Bluesnummern in authentischen Stil. Mastermind Ralf Groove Weber und seine Kumpanen konzentrieren sich auf die fröhliche, positive Variante der traurigen Drei-Akkord-Folge. Songs wie "Stop messing 'round', "Hope, you're lucky" oder "Grooving Boogie" machen auch Nichtbluesern Spaß und wecken Neugierde auf eine Live-Performance der Truppe. Um die zu befriedigen, besteht nur die erste Hälfte der CD aus Studio-Aufnahmen. Die zweite zeigt Groove, Snoop & Chicken live im Ecce Homo. Eine kleine, aber feine Produktion!" BODO

„Sehr funkig-groovige Bluesrockplatte mit ausgewogener und eingespielter Rhythmuscrew. Das geht ins Ohr und in die Beine, erinnert mich an Collosseum in Bestbesetzung. Beeindruckend auch das musikalische Gefühl der beteiligten Musiker. Viel Ausdruck, keine Sterilität! Auf großen Bühnen und Open-Airs wird eure Musik richtig zur Geltung kommen. Eine qualitativ hochwertige Blues- und Boogieplatte nicht nur für Fans dieses Genres. Groovt ab!" Musiker 4/97

„... ein schönes rundes Blueskleinod ... Wer solides UND instrumentales Handwerk mit genau jenem Schuß Virtuosität versehen mag, der das ganze eben nicht enervierend aufdringlich aus den Boxen schwappen läßt, ist bei METROPOL VOODOO bestens bedient. ... Auf dem kleinen Silberling sind mutmachend viele Eigenkompositionen zu hören, abgeschmeckt mit einem Spritzer klassischen Chicago-Blues, die jedoch in erfrischend anderem oder authentischen Arrangementgewand, alles absolut hörbar. Auch birgt die Musikmünze Teile eines Lifekonzertes des Trios Weber, Oppel und Volkner. Gerade dieser wohlplazierte Einschub macht in beeindruckender Weise deutlich, daß alle Beteiligten den Begriff „SWING SMOOTH" kennen und mit Inhalt zu füllen vermögen, obwohl ich den gerade erste erfunden habe. Alles in allem ein liebevoll gestaltetes und handwerklich präzis gefertigtes Großod, welches ich von hieraus jedwedem kraftvollst an’s bluesig wummernde Herz legen möchte. Gehet hin und kauft’s zu Hauf, es soll Euer Schade nicht sein!"
Jochen Malmsheimer in: UNITED JAZZ SOCIETY


„Die CD ist in jeder Hinsicht, also vom Layout und Inhalt her, besonders beispielhaft ausgefallen. Ich würde sie gerne zukünftig auf unseren Seminaren und Roundtables auch als Beispielexemplar für eine gut gelungene Eigenproduktion vorstellen. ... Noch einmal Gratulation zu dieser hervorragend ausgefallenen CD!" Deutscher Rock- und Popmusikerverband, Lüneburg

„Der Gesang von Ralf Weber ist überdurchschnittlich und paßt gut zur bestens harmonierenden Rhythmusgruppe. Auch Werner Volkner (harp) fällt positiv auf. ... Eine gut produzierte Scheibe mit ansprechendem Cover und gutem Blues ..." Blues News Germany

"Erstklassig dargebotener Blues, Boogie und Groove ..." WAZ Dortmund

„Als die Bochumer die Bühne enterten, hieß es endgültig das Tanzbein zu schwingen, bot das Quintett doch eine heiße Mischung aus Blues, Boogie, Funk und Soul mit röhrenden Orgelpassagen, dass James Brown seine helle Freude daran gehabt hätte." WAZ, Dortmund

„Beim BODO-Blues Benefiz zeigten die Bochumer Jungs um den Herausgeber des Blueser Rundbriefes, Leiter der Blues- und Jazz-Achse und Piano-Spezialisten Ralf Weber schon, was sie Heißes zu bieten haben: knackige Blues-, Boogie-, Soul- und Funkrhythmen nach guter alter James Brown-Manier, die garantiert kein Tanzbein still und kein Körperteil trocken lassen. Im Gepäck haben die Jungs natürlich ihre heiße Scheibe Metropol Voodoo!" Cooltour

„Der Auftritt der erfahrenen Jazz- und Blues-Cracks ist seit Jahren das i-Tüpfelchen eines jeden Sommerfestes. Mit wilder Spielfreude und souligen Grooves zelebriert das populäre Quintett den Blues und läßt sowohl legendäre Klassiker wie aktuelle Eigenkompositionen druckvoll vom Stapel." BODO

"Sie hatten den stimmgewaltigen Sänger und Keyboarder Ralf Weber (Groove McPearth) als Topact engagiert ..." Ruhr Nachrichten Bochum

"... eine Palette lupenreiner Rockmusik, die vom klassischen Blues über den Boogie, ... , bis zum Soul reichte." WA Iserlohn

" ... ein Ohrenschmaus für jeden Blues-Fan!" Stadtspiegel Bochum

" ... Solopassagen, in denen jeder der Musiker ein außergewöhnliches Können unter Beweis stellte." SP Lüdenscheid

"Können und Spielfreude sind deutlich zu hoeren." Blues News

"Malmsheimer trifft ins Schwarze

Schwerte - "Guten Abend. Ich bin für heute Ihre Witznutte. Sie buchen mich, ich bewitze Sie." Jochen Malmsheimer platzte auf die Bühne wie ein Gewitter: Mit rekordverdächtiger Sprechgeschwindigkeit eröffnete der Namensgeber der Veranstaltung "Malmsheimer trifft.." das Programm, das einen Vorgeschmack auf die zukünftige Gastronomie "Rohrmeisterei" liefern sollte.
....
Einen weiteren musikalischen Glanzpunkt setzte Ralle Weber mit dem Groove & Snoop Quartett. Die Formation sorgte für bluesige Töne, Boogie und - beim großen Finale - auch für sonnigen Reggae getreu dem abendlichen Motto: "Heiter lächelnd, entspannt und immer vergnügt."

Ruhr Nachrichten (Schwerte) 07. Mai 2001

"Piet Klocke bewarb sich anschließend um den Posten des Gitarristen bei dem ‚Groove & Snoop Quartett' und demonstrierte beeindruckende Fingerfertigkeit. Klockes englischer Gesang war bei "Ei gatt de Fiehling" ausgesprochen deutsch. ..."
Ruhr Nachrichten (Witten) 28. Januar 2002

Ralle hat den Blues
Er leitet den Stammtisch für Fans und Bands
 
An diesem Stammtisch wird nicht das deutsche Liedgut gepflegt, sondern hier herrscht gelegentlich das Klima wie in einer Hütte am Mississippi-Delta. Der Blueser-Stammtisch verehrt Willie Dixon und nicht Rudolf Schock. Der Macher dieses Treffens ist Ralf Weber alias Groove McPearth. Alles fing damit an, dass sich Ralle, wie ihn die Freunde nennen, von seinem Vater - einem ausgewiesenen Dixie-Fan - stilistisch absetzen wollte. So kam der heute 35jährige, der als Kind ganz klassisch das Klavierspiel erlernt hat, zum Blues. Nach einigen Bandgründungen, wie 1990 die Bourbon Blues Band mit dem Schlagzeuger der Kassierer, Volker Wendland, begann 1993 die erste Zusammenarbeit zwischen Groove Weber und Snoop. Bigfoot Snoop ist ein bekannter Mundharmonikaspieler. Beide trafen sich per Zufall in einem Probenraum, da sich einer der Musiker im Probebunker verirrt hatte. Anläßlich eines Solo-Auftritts rief Ralf den Snoop an, ob dieser nicht mit ihm spielen wolle. Gegenfrage: Wann können wir proben? Weber: Proben? Weiß nicht. Der Auftritt ist heute abend an der Uni Bochum.
Aus dem Duo entsteht später ein Trio, dann eine ausgewachsene Band, was eine Menge Agenturen, Veranstalter und Fans verwirrt, da meistens nie ganz klar ist, in welcher Formation die Musiker die Bühne entern werden. Um im vertrauten Kreis über die bevorzugte Musik plaudern zu können, die schon seit langem über das schlichte Zwölftakt-Schema hinausgewachsen ist, organisiert Ralf Weber den Blueser Stammtisch, der sich zunächst in der Zeche trifft und nach einigen Umzügen nunmehr einmal monatlich im Kulturcafé der Ruhr-Uni tagt. Jedesmal ist eine Band dazu eingeladen, qualitativ immer aus dem oberen Segment, erläutert Weber. Die ollen Blues-Kamellen sind dabei nicht gefragt, das Crossover-Experiment Richtung Jazz reizt da viel stärker. .
Bei der Stammtisch-Session darf anschließend jeder mitmachen, der einer Gitarre den Blues-Sound entlocken kann. Und dann sind sie wieder zu hören, die traditionellen Klassiker wie Stormy Monday Blues. Nun sollte sich keiner den Stammtisch als kleine Runde um ein rustikales Möbel vorstellen. Bis zu 250 Besucher meist älteren oder jüngeren Semesters kommen regelmäßig.
Die mittlere Generation zwischen 30 und 40 Jahren fehlt fast völlig, hat Ralf Weber festgestellt, ohne sich das genau erklären zu können. Vielleicht sei das eine Altersgruppe, die weitgehend in einer Blues-Flaute aufgewachsen ist. Gleichviel: Der Musik der Baumwollfelder besitzt derzeit wieder ein großes Publikum. Wer sich über Termine und Trends informieren will, kann das anhand des von Weber seit vier Jahren publizierten Blueser Rundbriefs tun. Dieses Info verschafft den Mannen um Ralle auch die Kontakte für eigene Auftritte.
Zeitweise waren die Irish Pubs wild auf Blues-Bands. Die wußten, daß unser Publikum's ganz gut schluckt, schmunzelt Ralle. So mußte ein Kneipier überrascht und wohl auch erfreut feststellen, daß der Bier-Umsatz während eines Blues-Konzerts jene Menge überstieg, die er kurz vorher bei einer irischen Familienfeier verkauft hatte. Und das will was heißen, meint Ralf Weber. Auf der Bühne ist allzuviel Alc allerdings tabu. Jene Musiker, die Blues mit blau übersetzen, spielen sich nach Ralf Webers Meinung selbst ins Abseits.
Der nächste Blueser-Stammtisch ist am 5. März, 21 Uhr, im Kulturcafé geplant. etz

- Bild -
Ralf Weber informiert nicht nur über das bekannte Zwölftakt-Schema. Blues ist mehr."

WAZ, 2000


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