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Kunstsammlungen der Ruhr-Universität, Antikenmuseum

Die Kunstsammlungen der RUB mit ihren beiden Abteilungen „Antike“ und „Moderne“ wurden im Januar 1975 eröffnet.

Das Antikenmuseum geht zurück auf die Schenkung der Sammlung Carl-Julius und Margot Funcke. Zu dieser Sammlung griechischer Meister-Vasen und römischer Glasobjekte kamen die Sammlung Welz mit zahlreichen Werken antiker Kleinkunst aus Marmor, Bronze und Keramik, die Sammlung Dierichs mit griechischen und römischen Porträts sowie die antiken Lampen aus Ton und Bronze der Sammlung Schüller hinzu. Weitere Ankäufe, vor allem attische und unteritalische Vasen, aber auch ein einzigartiges Bronze-Porträt des römischen Kaisers Alexander Severus oder einen bemalten Sarkophag aus Klazomenai, hat die Universität aus eigenen Mitteln finanziert. Im Jahr 2012 erweiterten zwei bedeutende Schenkungen antiker iranischer Bronzen und Keramik (Sammlung Berthold Beitz; Sammlung Paul-Georg Gutermuth) den Bestand. Damit verfügt die RUB über das größte und bedeutendste Antikenmuseum im Ruhrgebiet.

Kontakt

Prof. Dr. Cornelia Weber-Lehmann
Kunstsammlungen der Ruhr-Universität
Universitätsstraße 150
44801 Bochum
Tel. +49 (0)234/32 -24738
E-Mail: cornelia.weber-lehmann@rub.de

www.rub.de/kusa

Aus der Sammlung


Attisch rotfigure Trinkschale des Malers Douris, um 480-70 v. Chr.

Beim Symposion tranken die Griechen Wein aus flachen Schalen, die meist mit Bildern bemalt waren. Hier ist das Symposion selbst Thema des Innenbildes: auf einer Kline (Speisesofa) lagert ein Zecher mit einer Frau: in den Händen halten beide eben solche Gefäße.