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Cyclamen
hederifolium Aiton * - Efeublättriges
Alpenveilchen
Foto
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Das Efeublättrige Alpenveilchen gehört zu
den schönsten Herbstblühern unserer Gärten.
Die Blüten sind rosa mit dunklerem Auge oder weiß
(f.
alba) und entwickeln sich vor dem Laub. Die
herzförmigen, meist silbrig marmorierten Blätter
erscheinen mit oder erst nach der Blüte und überwintern.
Die langgestielten Blüten mit ihren 5 scharf zurückgeschlagenen
Kronblättern sind eher ungewöhnlich für
die Familie der Primelgewächse und erinnern nur
noch an die nahe verwandte Gattung Dodecatheon aus N-Amerika.
Im Inneren der kurzen Kronröhre bleiben 5 kurzgestielte
Staubbeutel verborgen, die kegelförmig dicht um
den Griffel stehen. In jungen Blüten sind die Pollenkörner
klumpig miteinander verklebt und werden von Insekten
transportiert. Später beginnt der Pollen zu trocknen
und zu stäuben, er wird ausgestreut (Streukegel)
und vom Wind verweht.
Nach der Befruchtung rollt sich der Fruchtstiel in mehreren
Spiralen abwärts ein und versteckt
so die reifende Kapsel unter dem eigenen Laub und drückt
sie fest auf den Boden. Die ausfallenden Samen werden
von Ameisen verschleppt.
Die Gattung Cyclamen umfasst 19 Arten, die im Mittelmeerraum
(außer Spanien) bis zum Iran und mit einer Art
in Somalia beheimatet sind. Es handelt sich um Knollen
bildende Stauden, die meist eine sommerliche Ruheperiode
einlegen, zu verstehen als Anpassung an das sommertrockene
Klima des Mittelmeergebietes. C. purpurascens
hat ihren Verbreitungsschwerpunkt in den europäischen
Kalkalpen und wohl den Namen Alpenveilchen
für die ganze Gattung geprägt. Diese Art ist
ebenso wie C. hederifolium völlig winterhart
und gedeiht auf durchlässigen, kalkhaltigen Böden
in halbschattiger Lage sehr gut.
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| Die beliebten blühenden Cyclamen-Topfpflanzen
gehören zu den meistverkaufen Topfpflanzen in Deutschland.
2003 wurden 2/3 davon von Personen über 60 Jahre,
meist Frauen, gekauft (Quelle: Deutscher Gartenbau, 9/2004).
Sie stammen von Cyclamen persicum ab. Sie benötigen
einen kühlen, hellen Platz und Schutz vor unseren
Wintertemperaturen. Im Gegensatz zu den Wild-Cyclamen,
die vom Sämling bis zur ersten Blüte 2 bis 5
Jahre brauchen, kommen C. persicum-Züchtungen
schon im ersten Jahr zur Blüte. Anders als bei C.
hederifolium und den anderen Wildarten rollen sich
bei ihnen die Fruchtstiele nicht spiralig auf, sondern
biegen sich in einfacher Krümmung abwärts. |
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Wuchsort im Botanischen Garten: H 5, L 5, weitere Arten im
Alpinenhaus K 4 und Mittelmeerhaus L 3
* griech. kyclos = Kreis; bot. Name mit Bezug zur runden
Knolle, zum rundlichem Blattumriss und/oder zum spiralig gedrehten
Fruchtstiel
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