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Jasminum
nudiflorum L. - Nacktblütiger
Jasmin / Winter-Jasmin
Der Winter-Jasmin ist ein sommergrüner Strauch aus
Nord-China. Nach der Blüte entwickeln sich die gegenständigen,
1 bis 3 cm langen, dreiteiligen Blätter. Er ist die frostfesteste
Art der überwiegend tropisch /sub-tropisch verbreiteten
Gattung. Die grünen, rutenförmigen Zweige sind dünn
und wachsen bogenförmig überhängend, wenn sie
sich nicht an anderen Sträuchern aufrecht halten können
oder - wie in Kultur üblich - mit künstlichen Stützen
wie beispielsweise zum Begrünen von Mauern aufgerichtet
werden.
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Von Dezember bis Februar öffnen sich an den "nackten",
blattlosen Zweigen des Vorjahres die gelben, duftlosen
Blüten.
Das Jasminöl, das in der Parfüm- und Seifenindustrie
verwendet wird, gewinnt man aus den weißen, stark
duftenden Blüten von J. grandiflorum, dem Echten
Jasmin, der in Süd-Frankreich (Grasse) angebaut
wird. Andere Arten mit duftenden Blüten dienen
in Ost-Asien zum Parfümieren von Tee.
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| Der Falsche Jasmin (auch Sommer-Jasmin oder Pfeifenstrauch)
unserer Gärten und Parks stammt aus Nord-Amerika.
Er heißt botanisch Philadelphus coronarius und gehört
zur Pflanzenfamilie der Steinbrechgewächse, Saxifragaceae.
Verwandte des Winter-Jasmins, die zur selben Familie
gehören (Ölbaumgewächse, Oleaceae), sind
die bekannte Forsythie und der Flieder, Syringa.
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