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Botanischer Garten
Annette Höggemeier
 
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Botanischer Garten » Monatsporträts » Januar 2002 / 2004
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Jasminum nudiflorum L. - Nacktblütiger Jasmin / Winter-Jasmin

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Der Winter-Jasmin ist ein sommergrüner Strauch aus Nord-China. Nach der Blüte entwickeln sich die gegenständigen, 1 bis 3 cm langen, dreiteiligen Blätter. Er ist die frostfesteste Art der überwiegend tropisch /sub-tropisch verbreiteten Gattung. Die grünen, rutenförmigen Zweige sind dünn und wachsen bogenförmig überhängend, wenn sie sich nicht an anderen Sträuchern aufrecht halten können oder - wie in Kultur üblich - mit künstlichen Stützen wie beispielsweise zum Begrünen von Mauern aufgerichtet werden.

Von Dezember bis Februar öffnen sich an den "nackten", blattlosen Zweigen des Vorjahres die gelben, duftlosen Blüten.

Das Jasminöl, das in der Parfüm- und Seifenindustrie verwendet wird, gewinnt man aus den weißen, stark duftenden Blüten von J. grandiflorum, dem Echten Jasmin, der in Süd-Frankreich (Grasse) angebaut wird. Andere Arten mit duftenden Blüten dienen in Ost-Asien zum Parfümieren von Tee.

Der Falsche Jasmin (auch Sommer-Jasmin oder Pfeifenstrauch) unserer Gärten und Parks stammt aus Nord-Amerika. Er heißt botanisch Philadelphus coronarius und gehört zur Pflanzenfamilie der Steinbrechgewächse, Saxifragaceae.

Verwandte des Winter-Jasmins, die zur selben Familie gehören (Ölbaumgewächse, Oleaceae), sind die bekannte Forsythie und der Flieder, Syringa.

 

 
 
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Letzte Änderung: 24.07.2003 | Ansprechpartnerin: Annette Höggemeier