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Botanischer Garten
Annette Höggemeier
 
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Botanischer Garten » Monatsporträts » April 2006
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Grevillea rosmarinifolia A. Cunn. (Proteaceae)

 

Foto

Die Familie der Proteaceae, Silberbaumgewächse, hat in Australien und Süd-Afrika ihre Verbreitungsschwerpunkte.
Die Gattung Grevillea, 1 von 75, umfasst ca. 300 Arten, die fast alle in Australien beheimatet sind. Die Gattung ist hinsichtlich Wuchsform und Wuchsort sehr variabel. Viele Arten besitzen sehr attraktive Blüten, die von Vögeln besucht werden. Beides sind Gründe dafür, weswegen Grevillea die meist kultivierte Gattung australischen Ursprungs ist. Der Name Grevillea bezieht sich auf Charles Francis Greville, einem Mitbegründer der Royal Horticultural Society (1804), der führenden Gesellschaft ihrer Art in der Welt.

In der Familie der Proteaceae findet man zwei unterschiedliche Blütenstandstypen: zylinderputzerartige Blütenstände wie bei Banksia und spinnenartige wie bei Stenocarpus und Grevillea. Bei den letzteren spaltet beim Aufblühen der sich verlängernde Griffel die aus 4 Hüllblättern bestehende Blütenblattröhre. In den zurückgerollten Hüllblatt-Zipfeln kann man die dort befindlichen Staubblätter erkennen. Der Griffel streckt sich und spreizt die kopfige Narbe ab. An der Basis des Fruchtknotens befinden sich Drüsen, die reichlich Nektar absondern, der die Blütenbesucher anlockt.

 

Die Samen sind flugfähig und werden vom Wind transportiert. Einige Arten regenerieren sich auch vegetativ aus basalen Erneuerungsknospen und überstehen auf diese Weise die nicht seltenen Buschfeuer.

 

Zu sehen im Savannenhaus / Australien H 4

 

 

 

 
 
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Letzte Änderung: 31.03.2006 | Ansprechpartner: Annette Höggemeier