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Stachyurus
praecox Siebold & Zucc. - Japanischer
Perlschweif
Foto
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botanischer Name
nach dem Blütenstand:
griech. stachys = Ähre
oura = Schweif, Schwanz
lat. praecox = frühzeitig
Familie:Stachyuraceae
1 Gattung: Stachyurus
mit ca. 10 Arten,
beheimatet in O-Asien
(Himalaya und Japan)
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Unter den Zierpflanzen sind die Frühblüher besonders
beliebt, sind sie es doch, die die länger werdenden Tage
des nahen Frühlings mit Farbe füllen. Für die
Insekten sind sie lebenswichtig, da sie ein erstes, jetzt
noch eher knappes Nahrungsangebot bedeuten.
Alle Pflanzen, die in unserer Breitenlange vor der Hauptblühphase
blühen, haben ihre Knospen im Vorjahr angelegt. Bei den
frühblühenden Kräutern, den Geophyten, ermöglichen
unterirdische Speicherorgane den frühen Austrieb. Bei
den Gehölzen entfalten sich Blütenknospen durch
Wasseraufnahme aus dem Stamm und Wurzelwerk, auch wenn der
Boden noch gefroren ist.
Der Japanische Perlschweif ist eine Besonderheit unter den
Ziergehölzen. Außer in Botanischen Gärten
ist er bei uns kaum zu finden, und in den Baumschulen wird
er nur selten angeboten. In seinem natürlichen Verbreitungsgebiet
kommt er häufig vor, und zwar in Gebirgsgegenden, meist
in der Nähe von Wasserläufen.
In Kultur werden die Sträucher kaum höher als 2
m. Sie gedeihen auf regelmäßig feuchten, locker-humosen
Böden in sonniger bis halbschattiger Lage und blühen
sehr reich und lang. In den abwärts gerichteten, dichten
Blütentrauben entfalten sich über 3 bis 5 Wochen
nacheinander die blassgelben, glockenförmigen Blüten,
die einen schönen Kontrast zu den rotbraunen Zweigen
bilden. Könnte dieser grazile Strauch vielleicht in manchem
Garten die übliche Forsythie ersetzen?
Wuchsort im Botanischen Garten: Frühlingsgarten
M4
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