Open Field

Der Name ist Programm - denn die Open-Field-Professur ist thematisch völlig offen. Jeder Fakultät stellt die Ruhr-Universität zwei dieser inhaltlich freien Professuren zusätzlich zur Verfügung. Damit können die Fakultäten herausragenden Forscherpersönlichkeiten und Nachwuchskräften, die ausgewählte Drittmittelförderungen von besonderer Qualität eingeworben haben, die Perspektive auf eine Dauerprofessur ermöglichen.

Welche Drittmittelförderungen können für eine Open-Field-Professur qualifizieren?

  • Heisenberg-Professuren der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG)
  • Emmy Noether-Gruppen der DFG
  • Starting, Consolidator und Advanced Grants des European Research Council (ERC)
  • Sofja Kovalevskaja-Preisträger der Alexander von Humboldt-Stiftung
  • Lichtenberg-Professuren der VolkswagenStiftung

Eine Open-Field-Professur wird speziell auf die fachliche Ausrichtung der Wissenschaftlerin oder des Wissenschaftlers ad personam zugeschnitten und in der Fakultät verstetigt. Die Fakultäten können über die Verwendung der zwei zusätzlichen W2-, in Sonderfällen auch W3-Professuren frei entscheiden. Nach dem Auslaufen der externen Finanzierung übernimmt das Rektorat die jeweilige Professorenstelle, während die Fakultät die Mitarbeiterstelle finanziert. Verlässt die Inhaberin oder der Inhaber der Professur die RUB, kann die Fakultät diese erneut verwenden.