Betonkanu2009

Betonkanu-Regatta 2011



Die 13. Deutsche Betonkanu-Regatta Lehrstuhlteam auf Sicherheit bedacht

Am 24. Und 25.06.2011 findet auf dem Salbker See II in Magedeburg die 13. Deutsche Betonkanu Regatta statt.



Nach den schönen Erinnerungen, den vielzähligen neuen Erkenntnissen und dem nicht zuletzt guten Abschneiden bei der 12. Deutschen Betonkanu Regatta im Jahre 2009, quasi direkt vor unserer Haustür, hat der Lehrstuhl für Baustofftechnik auch im Jahr 2011 wieder eine komplett neu zusammengestellte Crew rekrutieren können.
Mit viel Spaß und umso mehr Fleiß schickt das Lehrstuhl-Team trotz seiner geringen Größe von nur 7 Mitgliedern in diesem Jahr wieder ein Boot ins Rennen. Und hierbei ist auch an die übrigen Teilnehmer gedacht. Ganz im Sinne des diesjährigen Mottos sind die Team-Mitglieder mit ihrem Boot "Mitch" besonders auf die Sicherheit auf dem Wasser bedacht!

In diesem Sinne: Ahoi!




Betonkanu-Regatta 2009



Die 12. Deutsche Betonkanu-Regatta Lehrstuhlteam zeigt Zähne und belegt 8. Platz im Gestaltungswettbewerb

Am 19. Und 20.06.09 fand auf dem Baldeneysee in Essen die 12. Deutsche Betonkanu Regatta statt.




Nach jahrelanger Abstinenz ging in diesem Jahr mit SHARKira, dem Weißen Hai, endlich wieder ein Boot der Ruhr-Universität Bochum an den Start. 16 Studenten der Vertiefungsrichtung Baustoffe im Hoch- und Ingenieurbau der Fakultät für Bau- und Umweltingenieurwesen hatten sich das Ziel gesetzt, mit Kreativität, Fachwissen und sehr viel Schweiß 2 Säcke Zement, etwas Wasser, Aramit-und Kohlefasergewebe und noch weitere Zutaten in ein wettkampftaugliches Kanu zu verwandeln.

Das „Maßschneidern“ eines Betons auf die ihm durch die Anwendung gestellten Anforderungen ist nicht nur im besonderen Fall des Beton-Bootbaus sondern auch im „allgemeinen“ Betonbau in zunehmendem Maße notwendig und üblich. Warum also den Begriff „Tailor-made concrete“ nicht wörtlich nehmen und das Kanu als zu schneiderndes Objekt betrachten? So entstand die Idee, zum einen eine optimale Betonmischung und geeignete Bewehrung für den Kanubau maß zu schneidern. Zum andern streng nach dem Motto „Tailor-made“ das Kanu aus mehreren Einzelteilen herzustellen, die dann mit klassischen Verbindungselementen eines Schneiders verbunden werden. Hierfür bietet sich ein Reißverschluss aus Beton an. Aber einen Reißverschluss aus Beton herstellen? Geht das? Und ob!


 

 

 

 

 

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0215 B1Die Umsetzung des Betonreißverschlusses trug bei der Bewertung maßgeblich zum guten Abschneiden bei.

 

 

 

 

 

 

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Vor dem eigentlichen Kanubau stellte sich die Frage der Formgebung. Mithilfe von CAD-Programmen wurde eine Form festgelegt, welche dann mittels eines heißen Drahtes aus einem Styroporblock geschnitten wurde. Hierbei wurde festgelegt, dass das Kanu aus drei Teilen entstehen sollte, als Highlight durch einen Reißverschluss aus Zementleim verbunden. In diversen Probemischungen wurde das passende Kochrezept für den Feinbeton, bestehend aus Zement, Blähglas, Kunststoffdispersion, Fließmittel, Thixotropiermittel, Metakaolin und Wasser, zusammengestellt.

Nachdem alle Vorversuche und Tests durchlaufen waren, ging es dann im Mai an die Herstellung des Kanus. Es wurde gespachtelt, geglättet, massiert, wieder gespachtelt, geglättet und nach dem Erhärten geschliffen, geschliffen, geschliffen.

Schließlich war der Hai fertig. Bei 5 Meter Länge, 0,80 Meter Breite und einer Schalenstärke von durchschnittlich 5 mm brachte er stolze 93 Kilogramm auf die Waage. Ein Fliegengewicht verglichen mit dem errechneten Auftrieb von etwa 300 Kilogramm.

Auf dem See zeigte sich schließlich, was vorher zunächst bei einigen Freunden auf Ungläubigkeit stieß. Auch Beton schwimmt.

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Die Schalung wird präpariert...

Der Beton bzw. Mörtel aufgetragen...


...und am Ende schwimmt es sogar! Einige Impressionen...
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Betonkanu-Regatte 2009 Essen (NRW), Baldeney See


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