Ergebnisprotokoll der SitzungVor dem Einsteig in die Tagesordnung stellen sich die TeilnehmerInnen kurz vor.
Die Tagesordnung wird wie vorgeschlagen angenommen:
1. Entwicklungsperspektiven der Wiss. Weiterbildung an der RUB
Bericht des Prorektors
2. Akkreditierung von Weiterbildenden Masterstudiengängen
3. Wettbewerb „Entwicklung von Angeboten der Wiss. Weiterbildung“
4. Ausblick auf die Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Wissenschaftliche Weiterbildung und Fernstudien (DGWF) 2008 in Bochum
5. Verschiedenes
Zu 1
Prorektor Stöckhert stellt die Fördermaßnahmen zur Entwicklung der wissenschaftlichen Weiterbildung an der RUB vor, die das Rektorat im April beschlossen hat. Hierzu gehört die Flexibilisierung der Studienstrukturen mit dem Ziel einer stärkeren Verzahnung von Erstausbildung und Weiterbildung sowie die Erarbeitung von Studienangeboten für BachelorabsolventInnen, die sich berufsbegleitend und ggf. abschlussbezogen weiterqualifizieren möchten.
In diesem Zusammenhang schafft das Rektorat gemeinsam mit der Gesellschaft der Freunde der RUB und der Akademie der RUB finanzielle Anreize zur Entwicklung von Weiterbildungsangeboten (Wettbewerb Wissenschaftliche Weiterbildung 2008 und Einrichtung eines Fonds 2009). Ziel ist die Markenprofilierung auf dem Weiterbildungsmarkt.
Zu 2
Herr Christmann erläutert die Rahmenbedingungen für die Gestaltung von Angeboten wissenschaftlicher Weiterbildung und gibt einen Überblick über das Entwicklungs- und Beratungsverfahren zur Akkreditierung eines Weiterbildenden Masterstudiengangs. In der anschließenden Diskussion stehen zwei zusätzliche Punkte im Vordergrund, die von Frau Wilkens und Herrn Wottawa eingebracht werden:
- Schaffung von Transparenz bei der Angebotsgestaltung sowohl bezogen auf interne Abstimmungsprozesse zwischen den Akteuren als auch mit Blick auf die Orientierung externer Nachfrager.
- Entwicklung einer Marketingstrategie, um die RUB als Markenname in der berufsbezogenen wissenschaftlichen Weiterbildung zu etablieren. Prof. Wottawa skizziert in diesem Zusammenhang einige geeignete Marketinginstrumente zur Förderung des Labels „Standort Bochum in der Weiterbildung“, deren Einsatz einer investiven Förderung bedarf und wendet sich mit diesem Anliegen an das Rektorat. Prorektor Stöckhert verweist auf eine initiierende Vorgehensweise seitens der potentiellen Anbieter aus dem Haus, regt eine branchenzentrierte Angebotsbündelung an und stellt eine Prüfung hinsichtlich einer möglichen zentral getragenen Finanzierung der Werbemaßnahmen in Aussicht.
- Anknüpfend an den diskutierten Ansatz eines Marketingkonzepts kündigt Herr Christmann die Erarbeitung einer Weiterbildungsbroschüre an, die nicht nur die Weiterbildungsangebote vorstellt sondern darüber hinaus auch umfassend informiert über die Chancen und Möglichkeiten, die die wissenschaftliche Weiterbildung an der RUB für Berufstätige bietet.
Zu 3
Herr Christmann stellt den Wettbewerb Wissenschaftliche Weiterbildung vor. Es geht dabei um die Förderung von Weiterbildungsvorhaben in Fakultäten und Instituten mit Blick auf den Ausbau des universitären Weiterbildungsangebots für Berufstätige. Ein Studienformat ist nicht vorgegeben, es sollte sich jedoch um eine längerfristig angelegte Weiterbildungseinheit handeln. Angesprochen wird die Frage, ob ein Berufsbegleitendes Bachelorstudium auch an Staatlichen Hochschulen angeboten werden kann oder nur von einem privaten Träger. Die AWW wird sich um die Klärung zu diesem Studienformat kümmern.
Zu 4
Herr Christmann gibt einen Ausblick auf die Jahrestagung der Deutsche Gesellschaft für Wissenschaftliche Weiterbildung und Fernstudien (DGWF) am 18./19. September 2008 in Bochum. Im Verlauf dieser Tagung soll das Positionspapier der Hochschulrektorenkonferenz zur wissenschaftlichen Weiterbildung vorgestellt werden. Möglich wäre außerdem die Präsentation der Ausschreibung zum Wettbewerb „Lebenslanges wissenschaftliches Lernen“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Hier bestehen allerdings noch zeitliche Engpässe, so dass dieser Programmpunkt im Rahmen der Tagung noch nicht festgelegt ist. Die Lehrenden der RUB sind herzlich zur Tagung eingeladen.
Zu 5
Als nächsten Termin für die Sitzung des Rundes Tisches Weiterbildung schlägt Herr Christmann den Zeitraum Ende Januar / Anfang Februar 2009 vor und bittet außerdem den Teilnehmerkreis um Mitwirkung bei der künftigen thematischen Gestaltung. Frau Ziegleder greift dieses Angebot auf und regt einen Erfahrungsaustausch über die Reakkreditierung von Weiterbildenden Masterstudiengängen vor. Zu diesem möglichen Tagesordnungspunkt bestehen allerdings nach dem Bekunden des Teilnehmerkreises keine Erfahrungen.
Es liegen keine weiteren Wortmeldungen vor.
30.6.2008
Bernhard Christmann
Christa Zinn
Das Protokoll der Sitzung ist auch im PDF-Format hier
erhältlich.