Bochum 5:5

Architekturgeschichten der Nachkriegszeit in Stadt und Universität

 

Eine Ausstellung des Universitätsarchivs
Konzeption: Alexandra Apfelbaum M.A.

Nachkriegsarchitektur – grau, hässlich und trostlos? Dass diese Bauten oftmals mehr zu bieten haben als pure Beton-Tristesse, versucht die Ausstellung „Bochum 5:5“ in Form von zehn kleinen Architekturgeschichte der Nachkriegszeit zu zeigen.

Die Ausstellung gliedert sich in fünf Themenbereiche, die bestimmte architektonische Entwicklungen und Tendenzen der Nachkriegszeit kurz erläutern. Innerhalb dieser Bereiche ermöglicht eine Gegenüberstellung von Bauwerken aus Stadt und Universität einen differenzierten Blick auf die Architektur. Zudem trägt dieser Vergleich dazu bei, die Bauten der Ruhr-Universität aus ihrer Betrachtung im Gesamtkomplex zu lösen und im Dialog mit Bauwerken der Stadt unterschiedliche planerische Herangehensweisen und architektonische Lösungen sichtbar zu machen.

Viele Bauten der nachkriegsmoderne fristen heute ein Schattendasein oder sind sogar vom Abriss bedroht. Die Ausstellung „Bochum 5:5“ möchte dazu anregen, den eigenen Blickwinkel auf diese Architektur zu verändern und ihre Bewertung neu zu überdenken.

 

Austellungsplan

 

Die Ausstellungstafeln können Sie hier, nach Themenbereichen zusammengefasst, als pdf sehen (jew >2MB):

1. Wohnexperimente: Terrassenhaus Girondelle - Studentenwohnheime I und II

2. Erste Hochhäuser: Hauptverwaltung BVG - Institutsgebäude Ingenieurwissenschaften

3. Der Weg zum Werkstatt-Theater: Kammerspiele - Musisches Zentrum

4. Kirche als Gemeinschaft: Michaelkirche Langendreer - Kirchenforum

5. Neue Dachformen: Zeiss Planetarium - Auditorium Maximum

 

Die Ausstellung wurde vom 17. März bis zum 30. Juni 2011 in der Universitätsbibliothek Bochum,
Ebenen 1 bis 5, gezeigt.