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In eigener Sache – neue Positionierung des Alumni-Managements der RUB

Mit Wirkung zum 1. August 2016 ist das Alumni-Management der Ruhr-Universität umstrukturiert worden. Die neue „Servicestelle Alumni“ ist nun nicht mehr im Dezernat Hochschulkommunikation, sondern im Dezernat Studierendenservice und International Office verortet.

Ziel dieser Umstrukturierung ist, die Kontakte zwischen Alumni und Studierenden zu intensivieren. Dr. Martina Hoffmann, Leiterin des Dezernats Studierendenservice und International Office, über ihre Ideen für die Ehemaligen-Arbeit an der Ruhr-Universität:

Warum erfolgte die Umstrukturierung des Alumni-Managements?

Dr. Martina Hoffmann: Das Dezernat Studierendenservice und International Office kümmert sich um verschiedene Zielgruppen: Mit den Angeboten der „Jungen Uni“ holt es schon die ganz jungen Menschen ab, bevor sie überhaupt an die Universität kommen. Anschließend begleitet es die Studierenden über ihre gesamte Zeit an der RUB. Es bietet sich geradezu an, die Kette von Serviceangeboten für Studieninteressierte und Studierende nun auch auf die Ehemaligen auszuweiten und den sogenannten „Student Lifecycle“ mit dem Alumni-Management abzurunden.

Was sind die Ziele für die nächsten Jahre?

Dr. Martina Hoffmann: Wir möchten Studierende während ihres Studiums emotional an die Ruhr-Universität binden, so dass sie sie, auch nach ihrer Zeit an der RUB, als ein Stück Heimat empfinden. Die meisten persönlichen Kontakte gibt es natürlich in den Fakultäten, also im – aus unserer Sicht – dezentralen Bereich. Unser Ziel ist, unter dem Dach des zentralen Alumni-Managements die dezentrale Kontaktpflege zu Ehemaligen in den Fakultäten weiterhin zu fördern und beides stärker miteinander zu verknüpfen. Die Ruhr-Universität ist zwar groß, aber wir sind auch eine Gemeinschaft.

Außerdem sind Alumni für die aktuelle Studierendengeneration wertvolle Wissensträger: Sie haben das Studium an der RUB durchlaufen, sind ins Berufsleben gestartet und haben – ganz viele unterschiedliche Wege beschreitend – viel Erfahrung und Expertise gesammelt. Studierende wissen häufig noch nicht genau, welchen Weg sie einschlagen möchten. An dieser Stelle können Alumni ihr Wissen an Studierende weitergeben, Vorbilder und Motivatoren sein. Wir wollen mehr Kontaktmöglichkeiten für diese beiden Zielgruppen schaffen, Dialog und Austausch fördern.

Worauf können RUB Alumni sich freuen?

Dr. Martina Hoffmann: Wir werden das Angebot für Alumni, das wir schon haben, vergrößern. Ein Ziel ist, im Leben der Ehemaligen präsenter zu sein, zum Beispiel beim lebenslangen Lernen, mit Hilfe von speziellen Weiterbildungsangeboten für Alumni.

Die Ruhr-Universität – nicht nur der Campus, auf dem gerade so viel Bautätigkeit stattfindet – ist so dynamisch, sie entwickelt sich weiter, positioniert sich neu – ich kann mir vorstellen, dass es interessant für Ehemalige ist, diese Entwicklung mitzuverfolgen und mitzuerleben; wir laden sie ein, ein Teil der RUB-Gemeinschaft zu bleiben!