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Mit dem Fahrstuhlskript zum erfolgreichen Networking

Zufriedene Teilnehmer beim Seminar „Networking für RUB Alumni“

Eine kleine, aber feine Gruppe hatte sich am 19. Oktober 2007 zusammengefunden, um gemeinsam Grundlagen und Feinheiten des Netzwerkens diesseits von Online-Plattformen zu erörtern und einzuüben.

Trainerin Ursula Nowak vom „Team für Lösungsmanagement“ (TLM), Diplom-Psychologin und Diplom–Arbeitswissenschaftlerin – übrigens auch Absolventin der RUB –, freute sich über eine offene, harmonische Arbeitsgruppe, die sich da gefunden hatte:

Die Teilnehmer/-innen aus unterschiedlichen Generationen und Disziplinen hatten alle schon einige Jahre Berufserfahrung gesammelt; einige von ihnen arbeiten im wissenschaftlichen Bereich, Selbständige wie Angestellte waren vertreten, auch ein Teilnehmer im „aktiven Ruhestand“.

Gleich in medias res
Trainerin Ursula Nowak verschenkte nicht viel Zeit und ging gleich in medias res: Schon das erste gemeinsame Kaffeetrinken nach dem Eintreffen der Teilnehmer/-innen geriet zu einer „Übung“: es galt, sich miteinander bekannt zu machen, sich im Smalltalk zu üben und erste Informationen voneinander zu sammeln. So war das Eis schnell gebrochen.

Die Inhalte des Seminars vermittelten einen guten Überblick zum Thema Netzwerken und wurden sowohl theoretisch als auch in gemeinsamen Gesprächen und praktischen Übungen erarbeitet:

So ist es z. B. wichtig, dass man, bevor man sich ans Netzwerken begibt, sich über eigene Ressourcen und Ziele klar wird, um so zu einer positiven und authentischen Selbstdarstellung fähig zu sein.

Ursula Nowak führte konkret aus, wie man ein persönliches Netzwerk aufbauen und pflegen kann, Übungen in Smalltalk und positivem Feedback schlossen sich an. Jeder der Teilnehmer erarbeitete eine individuelle Kurzpräsentation seiner Person und seiner Ziele, die anschließend in ein 30- bis 60-sekündiges „Fahrstuhlskript“ eingedampft werden musste: „Stellen Sie sich vor, Sie betreten einen Fahrstuhl und treffen dort eine Person, der Sie schon immer mal Ihr Anliegen schildern wollten …“

RUB-Mensa verändert – „Clochard“ nicht

Der Seminar-Tag wurde durch eine Mittagspause in zwei Hälften geteilt: ihre verdiente Pause konnten die heimgekehrten RUB Alumni in der neu renovierten Mensa verbringen. Zwar traten einige diesen Gang etwas skeptisch an, schließlich waren die Erinnerungen an die Mensa aus der eigenen Studienzeit noch allzu präsent, aber die neue Mensa überzeugte: die offene Raum-Gestaltung, das vielfältige Angebot mit Bistro und Kaffeebar wurden begeistert angenommen. Auch hatte ja der Seminarraum im neuen Veranstaltungszentrum bereits einen guten Eindruck hinterlassen.

Seinem Stil treu geblieben war dagegen der „Clochard“, die altbewährte Studentenkneipe am Buscheyplatz in der Nähe des Campus, in der man den Tag gemütlich ausklingen ließ. Alumnus Arnd Hallemeier, der es wissen muss: „Hier hat sich in den letzten 30 Jahren nichts verändert!“

In studentisch-nostalgischer Atmosphäre, bei einem Snack und Getränken ließen die Teilnehmer/-innen das Networking-Seminar noch einmal Revue passieren und unterhielten sich nun auch über andere Themen, z. B. über ihre eigene Studienzeit und wie es „damals“ an der RUB war.

Jetzt geht´s los – Networking für RUB Alumni

Schließlich wurden Adressen ausgetauscht und das „eingeschworene Grüppchen“ kündigte an, miteinander in Kontakt zu bleiben: Wenn man sich schon so gut kennen gelernt hat, gemeinsam über seine Kenntnisse, Erfahrungen und Ziele gesprochen hat, dann kann man auch einander in Zukunft begleiten und sich vielleicht gegenseitig unterstützen.

Alumna Britta Schröer äußerte sich nach dem Seminar zufrieden über die Veranstaltung: „Es hat mir sehr viel Freude gemacht und war auch zum Teil eine Herausforderung für mich, mit den anderen Teilnehmern zusammen das Thema Networking zu erarbeiten. Vielen Dank.“

Auch Teilnehmerin Doris Beer stellte fest, dass man nie auslerne: „In Sachen Feedback und Smalltalk habe ich zwei wichtige Dinge dazugelernt – obwohl ich dachte, dass ich mich beim Netzwerken schon ganz gut auskennen würde.“ Und: „Ich freue mich, dass ich Kontakt zur RUB halten kann."