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2004

Dr. Ludwig Jörder

bis Juli 2011 Hauptgeschäftsführer der Westfalenhallen Dortmund GmbH

Dr. Ludwig Jörder studierte von 1967-1972 Jura an der Ruhr-Universität Bochum. Nach einer dreijährigen Phase von 1972-1975, in der Ludwig Jörder als Rechtsreferendar arbeitete, promovierte er 1977 ebenfalls an der Ruhr Universität bei Prof. Dilcher. In seiner Promotionszeit, in der er auch als wissenschaftlicher Assistent am Lehrstuhl von Prof. Dilcher tätig war, engagierte er sich in der Hochschulpolitik, in der juristischen Fachschaft und als Vertreter der Fachschaft in den Fakultätssitzungen. Nach seiner Promotion arbeitete Dr. Jörder bis 1985 als Rechtsanwalt und zuletzt als Notar. Seit 1985 ist er Hauptgeschäftsführer der Westfalenhallen Dortmund GmbH.

Macht das, woran Ihr Interesse habt
und engagiert Euch!

RUB Alumni: Warum haben Sie damals Bochum als Studienort gewählt? Gab es auch Überlegungen nicht in Bochum zu studieren?

Dr. Jörder: Solche Überlegungen gab es, z. B. war Berlin ein Thema. Bochum habe ich gewählt wegen der Nähe zum Wohnort Dortmund und der damit verbundenen Möglichkeit ehrenamtliche Tätigkeiten fortzuführen.

RUB Alumni: Was fällt Ihnen für eine nette Anekdote ein, wenn Sie an Ihr Bochumer Studium zurückdenken?

Dr. Jörder: Beim Umzug von Wirtschaftswissenschaftlern und Juristen von IB nach GC. Es wurde immer behauptet, die Doppelkopf spielenden Wirtschaftswissenschaftler in der Cafeteria hätten von dem Umzug nichts gemerkt und noch Monate lang weiter in IB Doppelkopf gespielt. Ansonsten: Viele Erinnerungen an nette Streitgespräche in der Fakultät zwischen den Professoren Biedenkopf, von Münch und Dilcher.

RUB Alumni: Fassen Sie Ihr Jura-Studium in vier Worte zusammen!

Dr. Jörder: Es hat sich gelohnt.

RUB Alumni: Wie lange hat es gedauert, bis Sie das Geschosssystem der Universität durchschaut haben?

Dr. Jörder: Damals hatte ich – glaube ich – keine Schwierigkeiten damit. Bei einem Besuch in jüngerer Zeit bin ich daran gescheitert.

RUB Alumni: Welchen Gegenstand aus Ihrer Studienzeit besitzen Sie noch heute?

Dr. Jörder: Viele Bücher.

RUB Alumni: Wenn Sie in der heutigen Zeit Rektor bzw. Kanzler wären, was würden Sie ändern bzw. initiieren? …besser machen? Was hätten Sie für eine Idee, wenn der Vorschlag kostendeckend sein müsste?

Dr. Jörder: Kann ich wirklich nicht beurteilen.

RUB Alumni: Was vermissen Sie an meisten, wenn Sie an Ihre Studienzeit an der Bochumer Uni zurückdenken?

Dr. Jörder: Viele nette Kontakte.

RUB Alumni: Was verbindet Sie heute mit der Bochumer Universität?

Dr. Jörder: Eigentlich nur der Rückblick auf damals.

RUB Alumni: Welchen Zusammenhang gibt es zwischen Ihrem Studium und Ihrer jetzigen beruflichen Tätigkeit?

Dr. Jörder: Auch wenn ich schon 20 Jahre nicht mehr unmittelbar juristisch tätig bin: Jura hilft immer. Bei der (wenigstens vorläufigen) Beurteilung von Rechtsfragen sowieso, aber ganz sicher auch als methodische Schulung.

RUB Alumni: Wenn Sie heute noch einmal studieren würden, welches Fach würden Sie heute wählen bzw. empfehlen und warum?

Dr. Jörder: Vermutlich wieder Jura, alternativ höchstens Betriebswirtschaft. Begründung siehe Frage 9. Auch gerne wieder in Bochum.

RUB Alumni: Was würden Sie gerne den heutigen Bochumer Studierenden mit auf den Weg geben?

Dr. Jörder: „Macht das, woran Ihr Interesse habt (möglichst mit Abschluss) und engagiert Euch!

RUB Alumni: Vielen Dank für das Gespräch.

 

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