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2009

Prof. Dr. Gudrun Gersmann

Direktorin des Deutschen Historischen Instituts in Paris

Prof. Dr. Gudrun Gersmann studierte zwischen 1978 und '84 Geschichte, Romanistik, Germanistik und Philosophie an der RUB und wurde 1991 in Bochum promoviert. Im Jahr 2000 wurde sie an der Ludwig-Maximilian-Universität München habilitiert. Es folgten Professuren an der RWTH Aachen und der Universität zu Köln. Seit 2007 ist sie Direktorin des Deutschen Historischen Instituts in Paris.

 

 

Da beschlichen mich als junge Studentin vorübergehend
doch arge Zweifel …

Besitzen Sie noch einen Gegenstand aus Ihrer Studienzeit?

Ja, Briefe! Der Rest ist allerdings bei vielen, vielen Umzügen in den letzten Jahren verloren gegangen.

Fällt Ihnen eine witzige Begebenheit ein, wenn Sie an Ihre Studienzeit zurückdenken?

Auf einen meiner ersten – noch schüchternen – Wortbeiträge in einem literaturwissenschaftlichen Seminar antwortete mir der Seminarleiter, ein damals schon berühmter Professor, mit dem unvergesslichen Satz:
„Der Hiat, auf den Du rekurrierst, den kann ich im Moment nicht mehr referentialisieren“. Da beschlichen mich als junge Studentin vorübergehend doch arge Zweifel … – mit Hiat meinte er übrigens die Kluft zwischen zwei unterschiedlichen Forschungsmeinungen.

Was bedeutet Ihnen Ihr Studium heute?

Das Studium war für mich eine Zeit des Erwachsenwerdens und der beruflichen Findung – insgesamt eine großartige Zeit.

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