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Band beim Sommerfest

Siegerehrung
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| Fotos: Marion Nelle |
Ein Sommerfest so voll von Höhepunkten hätte ein
besseres Wetter verdient. Aber die häufig einsetzenden
Regenschauer haben die vielen Besucher und Akteure nicht vom
Feiern abhalten können.
"Eierflug" und Hans im Glück
Die ersten Höhepunkte gab es schon am frühen Nachmittag:
die gewagten „Eierflugversuche“ der Maschinenbaustudierenden
vom Balkon des 8. Stockwerks des NA Gebäudes und im Audimax
das Märchen „Hans im Glück“, gespielt
vom Theater Tom Teuer. Umringt von vielen Kleinkindern präsentierte
er ihnen im Innenraum eine Mischung aus Lesung, szenischem
Spiel mit Rap-Einlagen mit einem Bühnenbild aus Vorhang
und Strohballen.
Mediziner dominieren den Run
Pünktlich um 17:30 h mit der offiziellen Eröffnung
des Sommerfestes erfolgte der Start des Uni-Runs auf der 5
Km-Strecke und dem traditionellen Halbmarathon um den Kemnader
Stausee. Für diesen hatten sich rund 250 Läufer
gemeldet, davon ca. 50 Frauen. Den Fakultätspreis konnte
Prof. Alexander Ferrauti später im Audimax an die Medizinische
Fakultät überreichen, die mit 188 Teilnehmern (davon
24 Finisher beim Halbmarathon) die stärkste Lauftruppe
zusammenbekommen hatte, viele davon in chirurgischer Montur
– jeglichem Vermummungsverbot trotzend. Der zweite Preis
ging an die Biologen, die 129 (19) Teilnehmern ins Ziel gebracht
haben, gefolgt von den Sportwissenschaftlern mit 115 (22).
Prozentual den höchsten Anteil von Halbmarathonfinischern
brachte die Katholisch-Theologische Fakultät ins Ziel:
67 % - wie Prof. Ferrauti betonte, allerdings war die Fakultät
mit nur drei Teilnehmern angetreten, davon zwei im Halbmarathon.
Unentschieden gegen den FC Landtag
Während die Läufer ihre Runde um den See liefen,
spielte auf dem Fußballfeld die Verwaltung gegen die
Professorenmannschaft, die diesmal mit 0:2 das Nachsehen hatte.
Ein Traumtor gelang dabei RUBENS-Redakteur Arne Dessaul. Das
Spiel einer RUB-Mannschaft gegen den FC Landtag endete mit
einem gerechten 2:2 unentschieden.
Sehr gut besetzt war das Audimax auch beim Konzert des collegium
instrumentale der Ruhr-Universität unter der Leitung
von UMD Dr. Hans Jaskulski. Mit Suiten von Bach begeisterten
die Musiker das Publikum. Das gelang auch dem "HeartChoir"
aus Wetter mit einem Repertoire aus Modern Gospel, Pop, R'n'B,
Latin.
Feuerwerk setzt den Höhepunkt
Einen letzten Höhepunkt setzte das traditionelle Höhenfeuerwerk
über dem NA-Gebäude. Gut 15 Minuten gab es staunende
Ohhs und begeisterte Aahs für die am Himmel strahlenden
Farben begleitet von Opernarien.
Obwohl die meisten Besucher nach dem Höhenfeuerwerk nach
Hause strömten, ging die Party auf dem Zentralforum und
auf dem Nordforum weiter. Hier hatten die Studierenden die
Regie. Viele Fachschaften hatten Stände rund um das Dreieck
UB-UV-Studierendenhaus aufgebaut und besserten mit dem Verkauf
von internationalen Leckereien ihre Fachschaftkassen auf,
während sich auf der Bühne die Bands abwechselten.
jk
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