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Projektbeginn mit Blind Date
Projekt "Lehren in der Fakultät" gestartet
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  Begrüßten die Schüler (v. l.): Dekan Prof. Hans Ulrich Simon, Schulministerin Barbara Sommer, Prorektor Prof. Tibor Kiss
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Kennenlernen und im Tandem durchs Semester gehen: Die Teilnehmer der sechs Pilotfakultäten (Psychologie, Geowissenschaften, Philologie, Rechtswissenschaft, Geschichtswissenschaft, Physik) mit den externen Trainern, den Begleiterinnen der ifb und RUB-Rektor Elmar Weiler.
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„Ach, ich sehe schon, Sie sind meine andere Hälfte!“, erfreutes Händeschütteln, Austausch erster Eckdaten. Was da am Buffet der Mensa wie ein Blind Date beginnt, ist das Projekt „Lehren in der Fakultät“, das die Stabstelle Interne Fortbildung und Beratung ins Leben gerufen hat. Erfahrene Lehrende aus sechs Pilotfakultäten und externe Trainer treffen sich hier zum ersten Mal, als Auftakt ihrer Zusammenarbeit im Dienste besserer Lehre. Ziel des Projekts ist es, Konzepte zu entwickeln, um junge Lehrende, die zum ersten Mal mit ihrer Rolle als Dozent konfrontiert sind, zu unterstützen, sie teilhaben zu lassen an der Erfahrung von Experten – wie, das ist noch offen.

Alles ist offen


Genau diese Offenheit ist es, die das Projekt so besonders macht, „bundesweit einmalig“, wie Dr. Christina Reinhardt von der ifb als Kennerin der Szene unterstreicht. Möglich geworden ist es durch Studienbeiträge. Reinhardt und ihre Mitarbeiterinnen sind selbst gespannt, wie das Ergebnis ausfallen wird. Eines ist nämlich von vornherein klar: Es wird nicht in allen Fakultäten gleich ablaufen. Entsprechend werden sich unterschiedliche Zeitpläne und Inhalte ergeben. Schließlich sind auch die Personalstruktur und die Aufgaben einzelner Mitarbeitergruppen von Fakultät zu Fakultät verschieden.
Im Vorfeld gilt es nicht nur sich kennenzulernen, sondern auch die eigene Rolle zu klären und sich überhaupt bewusst zu machen, was gute Lehre ist. „Spaß“ sagen viele, „Gegenseitiger Respekt“, „Prozess“, „Entwicklung“ werden genannt. Vom Projekt erhoffen sich die meisten einen offenen Austausch und „Ideenklau“ für gute Lehre. Die externen Trainer werden beraten und ihr Know-How aus der Personalentwicklung einbringen: Wie man am besten lernt, sich an neue Aufgaben unter neuen Rahmenbedingungen zu machen.

Erwartungsvoll und gespannt


Als nächstes werden sich die Lehrexperten mit ihren Tandempartnern, den Trainern, alleine treffen und weitere Schritte besprechen. Die ifb fungiert als Begleiter und Vermittler, später dann auch des Erreichten in andere Fakultäten hinein. Eines steht fest: Man will nicht auf ausgetretenen Pfaden wandeln. Verpflichtende Veranstaltungsreihen für neue Lehrende wurden gleich von allen ausgeschlossen. Schließlich lernt man immer gegenseitig voneinander, was genauso für Studierende und Dozenten gilt wie für junge und erfahrene Lehrende, Lehrexperten und Trainer.
Die Stimmung zum Schluss könnte auch nach einem Blind Date ähnlich sein: Erwartungsvoll und gespannt gehen die Teilnehmer in den Feierabend.

Text und Foto: Meike Drießen

 
 
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Letzte Änderung: 28.01.2009  | Impressum | Ansprechpartner/in: Inhalt & Technik