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10 Jahre Klais-Orgel
Festival „Klangwelten“ zum Jubiläum
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pix pix Vom schwierigen Transport zum neuen Hörerlebnis
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  Schulministerin Barbara Sommer
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Quelle: Kalender 2009 „Die Klais-Orgel“
  Fleißige Codeknacker bei der Arbeit
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Quelle: Kalender 2009 „Die Klais-Orgel“

Zehn Jahre alt und klangvoll wie am ersten Tag ertönt die Klais-Orgel im Audimax, die größte Konzertsaalorgel Nordrhein-Westfalens. Maßgeschneidert in Bonn, beim renommierten Orgelbauer Klais in Form gegossen und unter schwierigen Bedingungen nach Bochum transportiert, ist das beeindruckende Instrument seit  September 1998 Blickfang und Mittelpunkt im Großen Saal – und regelmäßig im Einsatz bei Auftritten des Universitätsorchesters und -chors, der Bochumer Symphoniker, in seiner „eigenen“ Konzertreihe „Klangwelten“ und während des Semesters montags zur „Lunch Time Orgel“.

Anlässlich des Jubiläums lädt der Bereich Musik des Musischen Zentrums der Ruhr-Universität vom 18. bis 23. September 2008 zum Orgelfestival „Klangwelten“ ein. Neben Konzerten am Abend stehen auf dem Programm unter anderem eine Orgelvorführung „nicht nur für Schülerinnen und Schüler“, ein Matinee-Konzert zum Geburtstag sowie ein ungewöhnliches Duett aus Orgel und Klavier. Ausführliche Informationen über das Programm, die Eintrittspreise und Kartenvorbestellung gibt es im Internet unter
http://www.rub.de/mz-musik

20 Jahre danach: Besser spät als nie

Von jeher war das Audimax der RUB etwas Besonderes, „normale“ Vorlesungen haben hier nie stattgefunden. Im Jahr 1978 war es als eins der letzten Gebäude der Universität fertig, und was heute kaum noch jemand weiß: Bereits seine Konzeption als Stätte von Kongressen, Tagungen und kulturellen Veranstaltungen sah den Einbau einer Konzertorgel vor, aus Kostengründen wurde das nicht realisiert. Erst 20 Jahre später fand die Orgel ihren Weg auf den Campus, finanziert aus Spenden und mit Hilfe von Stiftungen (Sparkasse Bochum, Stiftung für Kultur und Wissenschaft der Sparkasse Bochum, Gesellschaft der Freunde der RUB).

Der „Weg“ indes war kompliziert. Die größte der 6.400 Pfeifen, 10,8 Meter lang und allein 680 Kilogramm schwer, musste in zwei Teile zerlegt und behutsam wie ein rohes Ei von Bonn nach Bochum auf einem eigens dafür gebauten Transportwagen gebracht werden. Das nächste Problem: Man kam nicht dicht genug ans Audimax heran. „Die strategische Planung dieses Transports ist schwieriger als bei einem Castor-Transport“, hieß es damals aus Bonn, „allerdings strahlen bei uns nur die Gesichter“.

Gesichter strahlten und die ersten Klänge ertönten dann am 20. September 1998 zur offiziellen Einweihung des Instruments mit einem großen Konzert. Viermanualig ist die Orgel, 82 Register hat sie, und dahinter – von den Zuschauerrängen aus nicht zu sehen – gibt es ein eigenes kleines „Treppenhaus“, um jedes noch so winzige Detail einstellen und die Orgel optimal stimmen zu können. Seither ist die Orgel nicht mehr aus dem musikalisch-kulturellen Leben an der Ruhr-Universität wegzudenken. Das Jubiläumsfestival beschließt zwar die ersten zehn Jahre, es ist jedoch zugleich Auftakt zu vielen weiteren klangvollen Dekaden im Audimax.

Tipps:

Buch: „Zur Geschichte der Konzertsaalorgel in Deutschland. Die Klais-Orgel der Ruhr-Universität Bochum“ – Geschichte und Zeitgeschichte aus der Orgelperspektive, herausgegeben vom Bochumer Musikwissenschaftler Prof. Christian Ahrens unter Mitarbeit von Jonas Braasch (ISBN 3-923639-35-X, 21 €, Verlag Bochinsky, 1999).

CDs: Sind zurzeit leider nicht mehr verfügbar. Bisher hat das Musische Zentrum (MZ) drei CDs mit Orgelmusik produziert. Über Neuerscheinungen informiert der Bereich Musik des MZ auf seiner Internetseite http://www.rub.de/mz-musik

Kalender: In kleiner Auflage erscheint in diesen Tagen der Kalender 2009 „Die Klais-Orgel“ (Format A5, 6 €) mit ungewöhnlichen Innen- und Außenaufnahmen des Instruments, der über das Musische Zentrum zu beziehen ist.

Weitere Informationen
Musisches Zentrum, Bereich Musik, Sabine Hoeper, Tel. 0234/32-22800, E-Mail: mz-musik@rub.de

 
 
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Letzte Änderung: 17.09.2008  | Impressum | Ansprechpartner/in: Inhalt & Technik