|
Erneut erwiesen sich die Ruderer der Ruhr-Universität Bochum als wettkampfstark.
Angefeuert von etwa 200 Bochumer Studierenden, die mit Bussen des Initiativkreises
Ruhrgebiet angereist waren, gewannen die RUB-Ruderer Filip Adamski, Jochen Urban,
Jan-Martin Broer und Hanno Wienhausen im Vierer ohne Steuermann mit einer Bootslänge
Vorsprung vor der Mannschaft aus Dortmund. Auf den 3. Platz kamen die Ruderer
der Universität Duisburg-Essen, abgeschlagen auf dem 4. Platz landeten die
Ruderer der Uni Witten-Herdecke, die immerhin den Trost hatten, mit den lautstärksten
Anfeuerungen bedacht worden zu sein. Die Ankunftszeit der Sieger auf der 500 m-Strecke
1:24:99 min. Auch im anschließenden Achterrennen erwiesen sich
die Ruderer aus dem Ruhrgebiet als das stärkere Team und setzten sich in
einem packenden Finish gegen das Team aus Cambridge durch. Den Briten nutzte es
nichts, dass drei von acht Ruderern aus Deutschland stammen, darunter die beiden
ehemaligen Bochumer Spitzensportler Sebastian Schulte und Thorsten Engelmann.
Der Ruhr-Achter war aus den beiden siegreichen Teams des vorigen Rennens Bochum
und Dortmund zusammengesetzt worden; seine Zeit auf der 500 m-Strecke: 1:19:06
min - nur 37/100 Sekunden vor Cambridge. Auch beim erstmals ausgetragenen
Newcomer Race im Einer (Skiff) gewann das Boot aus Bochum mit deutlichem Vorsprung
von zwei Bootslängen vor Dortmund und Witten-Herdecke. Das Verblüffende
dabei: Der Bochumer Ruderer hat erst vor drei Wochen mit diesem Sport begonnen.
Übrigens: Die Siegertrophäen wurden von den vier Rektoren der Ruhrgebietsunis
überreicht, Prof. Dr.-Ing. Gerhard Wagner (Bochum), Dr. Rolf Becker (Dortmund),
Dr. Lothar Zechlin (Duisburg-Essen) und Präsident Prof. Dr. Wolfgang Glatthaar
(Witten-Herdecke). Diese mussten allerdings zuvor erst die Pokale auf der Regattastrecke
trocken bis ins Finish rudern. Angeklickt: Presseinformation
des Initiativkreis Ruhrgebiet (14.5.2006)
Weitere Informationen beim
Initiativkreis Ruhrgebiet
Text und Fotos: Josef König
| 




|